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Masala Kids

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Das Heft 2020 ist da!

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  • Für drei Altersgruppen ist etwas dabei:
    bis 6 Jahre, 6-10 Jahre, ab 10 Jahren.
  • COCO und NUTS aus Indien präsentieren tolle Artikel, Spiele, Rätsel, Rezepte und vieles mehr.
  • Din-A4, 28 Seiten
  • Kostenlos
  • 1x jährlich
  • Für Kids, Familien und Kindergottesdienstgruppen geeignet!

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Kids-Ecke

Hallo Kids, hier spricht Coco!

Während der Corona-Zeit haben wir uns die Kids-Ecke für euch ausgedacht. Zu acht Themen findet ihr spannende Geschichten, Rätsel und andere Aktionen zum Mitmachen aus Indien. Und das Beste ist: Jede Geschichte enthält eine wahre Begebenheit!
Während wir hier in Indien noch zuhause bleiben müssen, dürft ihr in Deutschland wieder zur Schule gehen. Deshalb gibt es zum Abschluss ein spannendes Quiz zu lösen, und jeder von euch, der die richtige Lösung einsendet, gewinnt einen kleinen original-indischen Preis!
Bald ist auch das neue Masala Kids-Heft fertig. Falls ihr das noch nicht abonniert habt, könnt ihr das jetzt noch schnell bestellen! Es ist kostenlos! Und das gilt auch für alle eure Freunde – also macht gerne Werbung oder fordert bei uns mehr Hefte zum Verschenken an!
Also – schnell das Quiz am Dienstag lösen, das Masala Kids-Heft abonnieren und ab in die Schule!
Euer Coco

Viel Spaß dabei! Dein Coco

Vorige Themen:
Schlafen »
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1. Lesen

1. Lesen

Geschichte: Ich will nicht schlafen!

„Ich bin nicht müde, ich will noch nicht schlafen“, beschwerte sich Nuts. „Wieso darf Coco immer länger aufbleiben? Er ist doch nur zwei Jahre älter als ich!“ „Was willst du denn noch machen, Nuts“, fragte Appa (so nennt man Papa in Indien). „Es ist doch schon dunkel, spielen geht nicht mehr. Und wenn du morgen gute Laune haben willst, musst du ausgeschlafen sein! Du verpasst doch nichts!“ Das ist es, dachte Nuts. Wenn ich schlafe, verpasse ich, was die anderen machen. 

Seufzend holte sie ihre bunte Schlafmatte aus der Ecke und rollte sie an ihrem gewohnten Platz aus. In Indien schlafen die meisten Leute auf Matten. Soweit Nuts weiß, haben nur reiche Leute Betten, oder Leute, die weit im Norden wohnen, wo es nachts auch richtig kalt wird. Im tropischen Süden ist eine Strohmatte aus Reisstroh oder Flussgras – oder eine bunte Plastikmatte – viel praktischer, weil es auf dem Boden weniger heiß ist. Sie suchte ihr Kopfkissen und das Laken zum Zudecken und kuschelte sich so ein, dass ihre Ohren nicht zugedeckt waren. Schließlich wollte sie nichts verpassen!

Amma (Mama auf indisch) setzte sich zu ihr. „Die Gute-Nacht-Geschichte! Komm, Coco, und bring die Kinderbibel mit!“ „In der Bibel gab es ein Kind, das gerade beim Schlafen sehr interessante Dinge erlebt hat“, begann Amma. „Der kleine Samuel wohnte im Tempel beim Priester Eli. Eines Nachts, als er gerade ganz tief schlief, hörte er, wie er gerufen wurde. Sofort sprang er auf und lief zu Eli. Aber Eli war selber am Schlafen und hatte ihn gar nicht gerufen! Das wiederholte sich noch zweimal, und dann begriff Eli, dass es offensichtlich Gott war, der Samuel immer weckte! Also erklärte er Samuel, dass er beim nächsten Mal nicht zu ihm laufen, sondern stattdessen Gott direkt antworten und zuhören sollte.“

„Hat denn Gott noch einmal gerufen?“ fragte Coco gespannt. „Ja“, sagte Amma. „Er weckte ihn noch ein viertes Mal und erzählte Samuel viele Dinge, die in seiner Nation passieren sollten. Obwohl Samuel noch ein Kind war, hat Gott so mit ihm geredet wie mit erwachsenen Propheten.“

„Was ist ein Prophet, Amma?“ fragte Nuts. „Ein Prophet ist ein Mensch, der so eng mit Gott befreundet ist, dass Gott ihm alle seine Pläne und sogar manche Geheimnisse erzählt, lange bevor sie passieren.“ Nuts machte große Augen. „Ich möchte auch gerne mit Gott eng befreundet sein.“ „Das muss spannend sein“, sagte Coco.

Nach einem Abendgebet, in dem Amma Gott für seine Freundschaft zu uns dankte und darum betete, dass Nuts und Coco gut schlafen können, lag Nuts wieder allein auf ihrer Matte. Plötzlich war Schlafen gar nicht mehr langweilig. Ob Gott wohl auch mal mit ihr reden würde? Sie könnte ihn ja mal darum bitten. Während Nuts langsam müde wurde, hörte sie die vertrauten Geräusche um sich herum. Coco rollte seine Matte aus und suchte wie immer ziemlich lange nach seinem Kissen, das er morgens wie immer nicht ordentlich weggepackt hatte. Amma redete mit Appa über irgendwelche Verwandten. Später würden die Eltern ihre Matten auch noch neben den Kindern ausrollen. Irgendwie war ihr Haus gemütlich und Schlafen eigentlich echt schön. Und schon war Nuts eingeschlafen. square blue

2. Puzzeln

2. Puzzeln

Puzzle: Schlafen in Indien

Kinder und Erwachsene schlafen im Süden Indiens meist auf einer Matte. Diese Matten sehen ähnlich aus wie unsere Strandmatten. Dazu ein Kissen und ein dünnes Leintuch – und schon hat man es gemütlich für die Nacht.

Babys und Kinder unter einem Jahr schlafen in einem Hängetuch. Ihr seht es auf dem Foto. Sind die Kinder schon ein bisschen größer, lieben sie es in den Tüchern zu schaukeln und zu hüpfen.

Wie das aussieht? Druckt die Seite, schneidet die Teile möglichst genau aus und puzzelt sie zusammen. Na, das ist doch echt ein Spaß, oder?

Klick auf den Link und druck das Bild aus (entweder als PDF oder als JPG), schneidet die Teile möglichst genau aus und puzzelt sie zusammen. Na, das ist doch echt ein Spaß, oder?

Puzzle als JPG 

Puzzle als PDF

3. Rätseln

3. Rätseln

Kreuzworträtsel

Wenn ihr das Rätsel löst, wisst ihr wie das indische Hängetuch heißt, in dem die Babys und kleinen Kinder in Indien schlafen.

Klickt auf den Button unten. Und danach zur Auflösung auf die Lösung. Viel Spaß!

Das Rätsel PDF 

DIE LÖSUNG PDF

4. Lernen

4. Lernen

Merkvers

Im allerersten Beitrag hier in der Kids-Ecke haben Coco und Nuts eine Geschichte aus der Kinderbibel gehört, in der Gott zu einem Jungen redete und ihm sagte, was er tun wollte. Das war richtig spannend! Aber Gott hat nicht nur damals geredet, sondern will das auch heute tun. Vielleicht fragst du dich, woher ich das weiß. Ganz einfach! Es steht in der Bibel. Zum Beispiel steht in Psalm 25, Vers 14a:

Menschen, die den Herrn ernst nehmen, zieht Er ins Vertrauen!

Das bedeutet, dass Gott Dinge, die ihm wichtig sind, mit Menschen, die ihn lieben, teilen möchte. Bitte Gott doch mal darum, dass er auch zu DIR redet! Er wird es tun!

Und damit du dieses tolle Versprechen von Gott nie mehr vergisst, kannst du heute diesen Bibelvers auswendig lernen. Schreibe dazu die Worte einzeln auf Zettel. Du musst am Ende 10 Zettel haben, auf denen jeweils ein Wort steht. Lege die Zettel dann in der richtigen Reihenfolge vor dir auf den Tisch oder den Boden. Jetzt kann es losgehen:

  • Lies zuerst den Satz 5x laut.
  • Nimm dann einen Zettel und drehe ihn um.
  • Sag den Satz wieder. Wenn du es schaffst, drehe einen weiteren Zettel um.
  • Mach das so lange bis alle Zettel umgedreht sind.
  • Schaffst du es den Satz ganz auswendig aufzusagen?
  • Dann kannst du den Vers deinen Eltern oder Geschwistern vortragen. Vielleicht wollen sie ihn ja auch auswendig lernen!

5. Suchen

5. Suchen

Labyrinth

Zeit schlafen zu gehen! Coco sucht wie jeden Abend sein Kissen, um es sich damit auf der Schlafmatte gemütlich zu machen.

Findet ihr den Weg, den Coco nehmen muss, um mit seinem Kissen bei der Matte anzukommen? 

Das Labyrinth PDF: ausdrucken! 

Krank sein »
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1. Lesen

1. Lesen

Cocos Tata muss ins Krankenhaus

Hallo, hier spricht Coco! Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mein Leben hier im heißen Süden von Indien ist wirklich aufregend. Gestern zum Beispiel hatten wir einen sehr chaotischen Tag.
Es machte plötzlich peng! Das Licht ging aus. „Die Glühbirne ist kaputt“, sagte Tata, mein Großvater. „Ich gehe zum Laden und hole eine neue.“ Tata schlurfte zum Metallschrank, öffnete ihn und holte etwas Geld aus einem Metallschächtelchen. Dann humpelte er zur Tür hinaus. Tata ist schon ziemlich alt, müsst ihr wissen. Wie alt genau, weiß er selber nicht. Als er geboren wurde, hat man sich die Geburtstage der Kinder noch nicht gemerkt. Auf jeden Fall hat er es im Rücken und schlurft und humpelt beim Gehen.

Als Tata mit der Glühbirne zurückkam, räumte er den kleinen Tisch leer und schob ihn in die Mitte des Raumes. „Der ist nicht hoch genug“, rief Amma, meine Mutter. Tata holte noch einen Stuhl und stellte ihn auf den Tisch. Dann stellte er einen zweiten davor und begann, auf den Tisch-Stuhl-Berg hochzuklettern. „Nein, Tata, lass das“, rief Amma entsetzt. „Du bist viel zu alt. Du wirst umfallen und dir alle Knochen brechen!“ Doch Tata ließ sich nicht beirren. „Tata, lass mich doch hochklettern“, bettelte ich. Ich liebe es zu klettern. Aber Tata reagierte nicht, sondern kletterte langsam weiter. Alte Leute sind manchmal starrsinnig, sagt Appa oft.

Als er oben stand, griff er nach der Glühbirne, die nackt in der Fassung hing, und schraubte sie raus. „Tata!“, schrie Amma plötzlich entsetzt auf. „Pass auf, du bist zu nah am Ventilator!“ Doch es war schon zu spät. Als Tata sich ein bisschen zu weit nach hinten gelehnt hatte, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, hatte ein Flügel des großen Ventilators, der in der Mitte des Raumes hing und mit voller Kraft am Laufen war, seinen Nacken gestreift. Blut lief ihm den Nacken hinunter und färbte sein Hemd in Nullkommanichts rot. „Tata, du blutest!“, schrie ich. „Komm sofort herunter, warte, ich helfe dir“, rief Amma. Doch Tata reagierte immer noch nicht. Der Schnitt des Ventilatorflügels war so scharf gewesen, dass mein Großvater im ersten Moment gar nichts spürte.

Nachdem Amma ihm vom Tisch-Stuhl-Berg herunter geholfen hatte, nahm sie ein sauberes Handtuch und drückte es in Tatas Nacken. Appa, unser Vater, lief nach draußen, um ein Taxi zu finden, und fuhr schließlich mit Tata ins Krankenhaus. Dieser Schnitt musste bestimmt genäht werden! Amma stellte den Ventilator aus und dann durfte endlich ich hochklettern, um die neue Glühbirne einzusetzen. Aber jetzt machte es mir gar nicht mehr so viel Spaß - ich dachte an Tata.

Zwei Stunden später rief Appa an. Amma sollte Essen bringen und ein paar Sachen für Tata und Appa, weil sie eine Nacht im Krankenhaus bleiben mussten. In Windeseile füllte Amma von dem gerade fertig gekochten Essen zwei Portionen in die Tiffinbox. Das sind lauter runde Metallschüsselchen, die man übereinander stapeln kann, so dass immer die Obere der Deckel für die Schüssel darunter ist. Am Ende kommt ein Deckel auf die Oberste und die Boxen werden gestapelt in einen großen Griff geklemmt, der alles zusammenhält. Sehr praktisch, wenn man sein Essen mitnehmen muss!
Amma packte außerdem Wäsche, Seife und Zahnbürsten ein. „Coco, Nuts“, sagte sie. „Wollt ihr mitkommen ins Krankenhaus und Tata besuchen?“ Natürlich wollten wir!

Ich war noch nie in einem Krankenhaus. Nuts, meine kleine Schwester, klammerte sich an Ammas Arm. So viele Leute! Amma musste nach dem Weg fragen. Wir gingen ziemlich viele Gänge lang, bis wir schließlich in Tatas Krankenzimmer ankamen. Zwölf Betten konnte ich zählen, in jedem lag ein Mann mit einem Verband. Ganz am Ende fanden wir Tata. Sein Kopf war in einen großen Verband eingewickelt, nur das Gesicht schaute heraus. Er lächelte. „Es war ein glatter Schnitt und er ist schon genäht. Ich habe eine Betäubung bekommen und es tut gar nicht weh.“ „Aber du hast wirklich Glück gehabt, Tata“, sagte Appa. „Gott hat dich bewahrt. Der Ventilator hätte dich viel schwerer verletzen können. Ich bin dankbar, dass dein Kopf noch dran ist!“ Amma lächelte. „In der Bibel steht, dass Gott seine Engel schickt, um uns zu schützen“, sagte sie.

„Aber – wo schläfst du denn heute Nacht, Appa?“ fragte ich. Die Betten waren ja alle schon besetzt! Mein Vater deutete auf eine zusammengerollte Matte unter dem Bett. „Ich schlafe hier neben Tata auf dem Boden, vielleicht ein bisschen unter dem Bett, das ist ja hoch.“ „Aber warum musst du denn überhaupt hier schlafen“, piepste Nuts hinter Ammas Arm hervor. „Jemand muss sich doch um Tata kümmern“, sagte Amma. „Schau mal. Wenn Tata zur Toilette muss, wird Appa ihm helfen und aufpassen, dass ihm nicht schwindlig wird. Und er wird ihm beim Essen helfen, weil das mit dem großen Verband gar nicht so einfach ist.“

In diesem Moment kam eine Krankenschwester vorbei. Sie reichte Tata einen Becher mit Wasser und drei Tabletten. „Das ist gegen die Schmerzen und gegen eine Entzündung der Wunde“, sagte sie. „Morgen können Sie wieder nach Hause, wenn alles in Ordnung ist.“ Krankenschwestern sind für die medizinische Versorgung da, erklärte Appa. Aber jeder Kranke muss einen Angehörigen mitbringen, der ihn pflegt und ihm bei allem anderen hilft, das er nicht alleine machen kann.

Krankenhäuser sind spannend, dachte ich, als wir wieder auf dem Weg nach Hause waren. Aber ein bisschen erleichtert war ich schon, dass Appa bei Tata blieb und nicht ich dort in diesem großen Krankenzimmer neben dem Bett schlafen musste. Manchmal hat es doch auch Vorteile, wenn man erst zehn Jahre alt ist! Und wie gut, dass Gott aufgepasst hatte, dass Appas Kopf noch dran blieb. Dafür habe ich ihm am Abend beim Einschlafen noch ganz doll gedankt. square blue

2. Rätseln

2. Rätseln

Buchstabensalat

In diesem Buchstabensalat haben sich 10 Worte versteckt, die passend zur Geschichte von gestern mit KRANKSEIN zu tun haben. 

Klickt auf den Button unten. Und danach zur Auflösung auf die Lösung. Viel Spaß beim Rätseln!

DAS RÄTSEL PDF 

Und hier findet ihr die Lösung:

DIE LÖSUNG PDF

3. Wissen

3. Wissen

Tamil: Sprache Südindiens

In Südindien sprechen die meisten Menschen eine Sprache, die TAMIL heißt. Sie ist sehr schwer zu erlernen und hat eigene Buchstaben. Auf dem Bild oben seht ihr, wie das aussieht. Ganz schön kringelig.

In der Geschichte von Montag sind die indischen Namen in Tamil für Vater, Mutter und Großvater aufgetaucht. Könnt ihr sie den Begriffen untern richtig zuordnen?

Das Tamil Rätsel PDF 

4. Malen

4. Malen

Schick uns dein Bild!

Hallo Kinder, diese Woche geht es um das Thema „Kranksein“. Dass in Indien Krankenhäuser ganz anders aussehen und dort vieles auch ganz anders läuft als bei uns, habt ihr in der Geschichte am Montag ja schon gelesen.
Heute wüssten wir gerne von euch, was IHR bisher mit Unfällen, Krankheit, Ärzten oder im Krankenhaus erlebt habt. Malt davon doch ein Bild oder ein Comic, fotografiert es ab und schickt es mit eurem Namen und Alter an . Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Beiträge!
Einige der eingeschickten Bilder werdet ihr dann zeitnah auf unserer Kids Ecke unter diesem Thema finden.

Mein Bild senden an CIfI 

5. Lernen

5. Lernen

Vers lernen

Erinnerst du dich? In der Geschichte am Montag sagt Amma, dass Gott Tata vor noch schlimmeren Verletzungen bewahrt hat. In der Bibel finden wir viele Geschichten, in denen Menschen von Gott beschützt wurden. Manche haben aus Freude darüber ein Danklied für Gott geschrieben, z.B.:

Psalm 91
Der Psalm hat insgesamt 16 Verse. Der 11. Vers passt besonders gut zu unserer Geschichte:

Denn Gott hat seine Engel ausgesandt, damit sie dich schützen, wohin du auch gehst.

Psalm 91,11

Hast du Lust, ihn auswendig zu lernen? Dann haben wir hier einen Tipp für dich, damit du ihn dir richtig gut merken kannst.
Du brauchst dazu nur 2 Dinge:

  • Einen dicken Filzstift
  • Eine Rolle festes Verbandsmaterial
  • Falls du keinen Verband hast, kannst du dir aus mehreren Papierstreifen einen basteln
  1. Schreibe nun den Vers auf den Verband oder die Papierrolle und lies ihn vor
  2. Wickle den Verband so auf, dass zuerst das letzte Wort verdeckt ist
  3. Lies den Vers erneut und ergänze das verdeckte Wort aus dem Gedächtnis
  4. Wickle den Verband weiter auf, so dass die beiden letzten Worte verdeckt sind
  5. Wiederhole den Vers und ergänze auswendig die beiden verdeckten Worte
  6. Wickle den Verband weiter auf, bis nach und nach alle Worte verdeckt sind
  7. Am Ende ist der Verband komplett aufgerollt und der Vers fest in deinem Gedächtnis!!

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6. Raten

6. Raten

Wer bin ich??

Neun Hinweise helfen dir herauszufinden, wer oder was hier gesucht wird. Decke einfach einen Hinweis nach dem anderen auf (Klicke auf die Punkte!). Vielleicht weißt du ja schon nach dem vierten Hinweis, wer ich bin. Am Ende findest du die Lösung.

Das erste Rätsel:

  • Ich bin kein Tier.

  • Es gibt mich auf der ganzen Welt.

  • Man ruft mich mit verschiedenen Namen.

  • Ich bin ein Mensch.

  • Ich bin kein Kind.

  • Es gibt mich aber nicht ohne Kinder.

  • Ich bin ein Mann.

  • In vielen Ländern lebe ich in einer großen Familie. In manchen Ländern lebe ich mit anderen Menschen in meinem Alter zusammen.

  • Ich bin alt.

  • Weißt du jetzt wer ich bin? Dann kommt jetzt die Lösung...

  • Lösung: Ich bin ein Großvater.

Das zweite Rätsel:

  • Ich bin kein Mensch.

  • Ich kann verschiedene Farben und Formen haben.

  • Es gibt mich nur in bestimmten Ländern.

  • Ich bin sehr nützlich wenn ich an Strom angeschlossen und eingeschaltet bin.

  • Es gibt mich groß und klein.

  • Man benutzt mich in Räumen.

  • Ich kann mich schnell oder langsam drehen.

  • Ich sorge dafür dass man nicht mehr so schwitzt.

  • Ich wirble die Luft herum.

  • Weißt du jetzt wer ich bin? Dann kommt jetzt die Lösung...

  • Lösung: Ich bin ein Ventilator.

Das dritte Rätsel:

  • Ich bin groß.

  • Ich sehe überall anders aus.

  • Die meisten Menschen kommen nicht gerne zu mir.

  • Ich bin nicht lebendig.

  • Ich bin ein Haus.

  • In mir gibt es Platz für viele Menschen.

  • Bei mir finden Menschen Hilfe.

  • Manche Menschen werden in einem speziellen Auto zu mir gebracht.

  • Viele Menschen, die in mir arbeiten sind weiß gekleidet.

  • Weißt du jetzt wer ich bin? Dann kommt jetzt die Lösung...

  • Lösung: Ich bin ein Krankenhaus.

7. Spielen

7. Spielen

Spiel mit!

Heute ist Sonntag und vermutlich wärt ihr mit euren Eltern und Geschwistern auch ohne das Corona-Virus zu Hause. Deshalb haben wir uns eine Spiel-Aktion für die ganze Familie ausgedacht.
Im Krankenhaus trifft Coco verschiedene Menschen, die ebenfalls verletzt sind:

Santosh

Spiel: Santosh

Santosh hat sich beim unvorsichtigen Anzünden von Feuerwerkskörpern beim Dorffest beide Hände verbrannt. Der Verband schützt seine wunde Haut vor Staub und Schmutz, aber erstmal kann er nur noch die Daumen bewegen.

Oma Nalini

Spielen: Oma Nalini

Bei Oma Nalini wurde eine beidseitige Augen-Operation durchgeführt. Zum Schutz vor Staub und Licht müssen ihre Augen noch einige Zeit bedeckt bleiben. So kann sie leider überhaupt nichts mehr sehen.

Mohan

Spielen: Mohan

Mohan wollte die alleroberste Kokosnuss abpflücken und fiel dabei von der Palme. Zum Glück hat er sich bei dem Sturz nur den Arm gebrochen. Doch in den nächsten Wochen kann er damit jetzt nichts mehr machen.

Die Hände nicht benutzen, blind sein, den Arm nicht bewegen – das ist im Alltag ganz schön schwierig!! Wie soll man essen, schreiben, sich an- und ausziehen oder putzen?

Jetzt seid ihr dran:

Sucht euch einen der drei Patienten aus und „verkleidet“ euch entsprechend. Falls ihr keine Verbände zu Hause habt, könnt ihr einfach ein Tuch oder einen Schal nehmen.

Dann setzt ihr euch z.B. an den gedeckten Tisch und versucht

  • ein Brötchen aufzuschneiden und mit Butter zu bestreichen
  • die Saftflasche aufzudrehen und den Saft ins Glas zu schütten
  • die Kartoffeln oder das Fleisch in kleine Stücke zu schneiden
  • eine Banane zu schälen
  • ... sicher fällt euch noch mehr ein!

Ihr könnt auch gemeinsam verschiedene Dinge tun, z.B. spielen, malen, basteln, schreiben, putzen, aufräumen,… Manche Tätigkeiten werden euch trotz „Verletzung“ leicht fallen, andere gehen gar nicht oder ihr braucht Hilfe dazu.

Und kurz vor dem Schlafengehen, stellt ihr euch dann einer letzten Herausforderung: die Kleider aus- und den Schlafanzug oder das Nachthemd anziehen.

Viel Spaß dabei!!

Essen »
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1. Lesen

1. Lesen

Coco und Nuts und ihr Kochabenteuer

Hallo Freunde, also, hier spricht Coco. Seid ihr wegen Corona auch immer noch zuhause? Wir jedenfalls können noch mindestens bis Anfang Mai nicht zur Schule gehen. Und zuhause ist es manchmal echt langweilig. Heute Morgen haben Nuts und ich immer wieder gestritten. Solange, bis unsere Mutter uns in die Küche zitiert hat…

„Coco, Nuts! Schluss mit dem Gezänke!“ Ammas Stimme klang streng. „Wenn ihr nicht von alleine Frieden halten könnt, dann kommt ihr jetzt beide her und helft mir beim Kochen!“ Beim Kochen helfen…?! Das ist doch nichts für Jungen, dachte ich. Doch Amma blieb bei ihrer Meinung.

Nuts musste den Chappatti-Teig zubereiten: Halbdunkles Atta-Mehl, eine Prise Salz, nach und nach etwas Wasser zugeben und dann kne-e-e-ten. Nuts kleine Hände müssen ganz schön fest zupacken, bis der Teig gleichmäßig geknetet ist und am Ende wie ein Fußball in der Schüssel liegt. Aber Nuts hat schon Übung darin, sie hilft Amma oft beim Backen dieser Fladenbrote. Die gehören zu meinen Lieblingsessen!

„Coco, wasch die Linsen dort in der Schüssel und setz sie mit neuem Wasser auf“, sagte Amma. Aha, heute gibt es Dhal – ein Essen aus weichgekochten gelben Linsen, das Amma immer sehr lecker mit viel Knoblauch, Tomaten und Zwiebeln kocht. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Schnell machte ich mich an die Arbeit. Ich wühlte mit der Hand im Topf herum, bis aller Schmutz oben schwamm und goss das Wasser dann vorsichtig ab. Aber aufgepasst! Beim Linsenwaschen muss man immer verflixt aufpassen, dass die kleinen Dinger einem nicht zwischen den Fingern hindurch entfliehen, wenn man das Wasser abgießt. Als ich fertig war, füllte ich mit einem kleinen Becher neues Wasser in den Topf, genau die Menge, die Amma mir gesagt hatte, und machte den Gasherd an.

„Pass auf den Topf auf, Coco“, sagte Amma. Ich nickte. Während ich darauf wartete, dass die Linsen anfingen zu kochen, fing ich an, Nuts die neusten Witze zu erzählen. Nuts lachte. Endlich war der Streit vorbei! Doch plötzlich gab es ein komisches Geräusch und etwas fiel von oben direkt in meinen Linsentopf hinein. „Amma!“ riefen Nuts und ich wie aus einem Munde. „Etwas ist in die Linsen geplumpst!“ Amma drehte sich um und drehte schnell die Gasflamme aus. Sie nahm einen großen Schöpflöffel, fischte in den Linsen herum – und förderte einen ausgewachsenen kleinen Gecko* zutage! Aber er war schon tot.

„Coco, du weißt doch, dass du beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf legen musst!“ Amma schaute mich scharf an. Oh nein, das hatte ich natürlich mal wieder ganz vergessen… „Es tut mir leid“, murmelte ich. „Aber ist ja nicht so schlimm, du hast den armen Gecko ja herausgefischt. Dann kann ich ja jetzt den Topf wieder anstellen.“ „Auf keinen Fall!“ rief Amma. „Der Gecko sieht zwar harmlos aus, aber er sondert hochgiftige Stoffe aus seiner Haut ab, wenn er ins Essen fällt! Davon können wir sehr krank werden! Dieses Dhal müssen wir leider komplett wegschütten!“

Oh. Jetzt fühlte ich mich gar nicht mehr gut. Irgendwie hatte ich Ammas Anweisungen beim Kochen bisher nie richtig ernst genommen. Und der kleine Gecko war auch tot – das Wasser war schon zu heiß gewesen. Dabei sind Geckos doch unsere Freunde, schließlich fressen sie die ganzen Moskitos und Spinnen in unserem Haus, die uns sonst belästigen würden. Plötzlich verstand ich, dass Amma gute Gründe hatte, wenn sie so genaue Anweisungen gab, und dass es Sinn machte, sie genau zu befolgen. Kochen war gar nicht so „dumm“, wie ich manchmal heimlich gedacht hatte. „Es tut mir wirklich leid, Amma“, stammelte ich. Schnell holte ich neue Linsen aus der Vorratsdose und begann noch einmal von vorne. Abmessen, Waschen, neues Wasser, den Topf wieder aufsetzen – diesmal mit Deckel.

Als Amma erst Gewürze und Chillischoten in der Pfanne anbriet und dann kleingehackte Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten hinzufügte, begann es so lecker zu riechen, dass mein Magen knurrte. Amma vermischte nun beides in einem Topf. Zum Glück dauerte es nicht lange, bis die Linsen fertiggekocht waren. Nuts hatte schon den Chappatti-Teig in kleine Bällchen gerollt und diese mit einem Nudelholz ausgerollt. Amma holte die kleine flache Pfanne und wir durften die Teigfladen nacheinander in die Pfanne legen. Das Backen geht blitzschnell, und es war so lecker und lustig, dann kleine Stücke vom Chappatti wie einen Löffel zusammenzurollen und damit das Dhal zu essen. Und während wir so viel Spaß beim Kochen und Essen hatten, dachte ich plötzlich, dass ich heute eine Menge gelernt hatte, auch ohne Schule. Kochen. Warum man einen Deckel auf den Topf tut. Dass die Haut von Geckos giftig ist. Aber auch, dass es wirklich wichtig ist, Anordnungen ernst zu nehmen, damit wir alle gesund bleiben. square blue

2. Rätseln

2. Rätseln

Buchstabensalat

Diese drei Gewürze werden beim Kochen für fast jedes indische Gericht verwendet. Wisst ihr, welche Gewürze das sind? Nein, so einfach ist es nicht – kein Curry und kein Paprika! Aber was dann?

Hier gibt es mehr Tipps…

Gewürze rätseln PDF 

3. Spielen

3. Spielen

Wettessen

Hallo Kinder, heute haben wir einen super Spieltipp für euch, der jede Langeweile vertreibt und den ihr vielleicht auch schon kennt, aber der immer geht: WETTESSEN! Das heißt ihr müsst mindestens zu zweit sein. Sucht euch eure Schwester, euren Bruder oder eure Eltern – je mehr Leute, um so lustiger.

Das ganze geht mit Eis (wie auf dem Foto) - allerdings gibt das schnell Bauchweh - deshalb empfehlen wir Butterkekse, Schokoküsse oder Gummischlangen. Schaut mal, was ihr zuhause habt. Damit könnt ihr auch mehrere Runden spielen.

Butterkekse: jeder bekommt zwei Kekse. Bei los geht’s los. Wer zuerst beide Kekse aufgegessen und den Mund komplett leer hat, hat gewonnen.

Schokoküsse: jeder stellt einen Schokokuss auf einem Teller vor sich auf den Tisch. Hände auf den Rücken. Bei los geht’s los. Wer zuerst seinen Schokokuss ohne Hilfe der Hände aufgegessen und den Mund leer hat, hat gewonnen.

Gummischlangen: jeder bekommt eine Gummischlange und nimmt sie am äußersten Ende in den Mund. Hände auf den Rücken. Bei los geht’s los. Wer zuerst seine Gummischlange ohne Hilfe der Hände – nur durch das Bewegen der Lippen – im Mund und dann geschluckt hat, hat gewonnen.
Viel Spaß! 
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4. Entdecken

4. Entdecken

Suchen und entdecken

In Indien kaufen die meisten Leute ihr Gemüse nicht in einem Supermarkt, sondern auf dem Markt. Heute gehen Coco und Nuts für ihre Familie einkaufen. Immer wieder staunen sie über die vielen verschiedenen und kunterbunten Gemüsesorten. Doch es gibt noch viel mehr zu sehen!

Schau doch mal auf dem angehängten Suchbild nach:

GEMÜSEMARKT SUCHBILD PDF 

Und hier findet ihr die Lösung:

Suchbild Lösung PDF

5. Rechnen

5. Rechnen

Merkvers errechnen

Heute gibt’s wieder einen Merkvers für euch, der zur Geschichte von Montag passt. Vielleicht seid ihr erstaunt, dass sowas in der Bibel steht, aber es ist tatsächlich wahr – ihr könnt den Vers selbst nachlesen.

Wo er steht? Das müsst ihr heute errechnen:

Merkvers errechnen PDF 

Und hier findet ihr die Lösung:

Merkvers Lösung

6. Kochen

6. Kochen

Pulao kochen

Erinnerst du dich noch, was Coco und Nuts gekocht haben? Richtig! – Chappati und Dhal.

Aber in Indien gibt es noch viele andere leckere Gerichte, z.B. Pulao. Auf dem Foto kannst du sehen, wie dieser indische Gemüsereis aussieht. Hast du Lust, das Gericht selbst zu kochen? Es ist gar nicht schwierig.

Klicke einfach auf den untenstehenden Link, schnapp dir einen Topf und los geht´s!

REZEPT PULAO PDF 

7. Rätseln

7. Rätseln

Kreuzworträtsel

Heute haben Coco und Nuts sich ein Rätsel für dich ausgedacht.

Hast du die Geschichte am Montag gelesen? Dann fällt dir die Beantwortung der Fragen sicher leicht. Ansonsten lies sie einfach nochmal zur Erinnerung.

Und dann kann’s hier losgehen…

Kreuzworträtsel PDF 

Und hier findet ihr die Lösung:

Kreuzworträtsel Lösung

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1. Lesen

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Coco und Nuts: Patis Aberglaube

Pati und Tata sind unsere Großeltern, also die Eltern von unserem Vater. Sie leben bei uns, oder genauer gesagt, wir leben alle zusammen in dem Haus, das Tata gebaut hat, als mein Vater geheiratet hat. Pati war es sehr wichtig, dass die neue Schwiegertochter, also Amma, unsere Mutter, in ein ordentliches Haus einzieht, nicht in eine Hütte wie die, in der sie vorher gelebt haben.

Als Pati an dem Tag, als uns der Gecko in das Linsengericht geplumpst war, nach Hause kam, wurde es plötzlich ganz still. Und dann ganz laut. „Was…?“ rief Pati. „In unserem Haus ist ein Gecko von der Decke gefallen? Wenn das kein schlechtes Omen ist!“ Ihr Gesicht war von Entsetzen gezeichnet. „Aber er hat dich beim Fallen nicht berührt, oder, Coco?“ fragte sie besorgt. Ich schüttelte den Kopf. Na, und wenn schon! Ich hab doch keine Angst vor Geckos! Aber bevor ich antworten konnte, sah ich, wie Amma sich vor Pati aufbaute. „Schluss“, sagte sie energisch. „Fang nicht wieder mit diesem Aberglauben an! Wir glauben, dass Jesus uns schützt. Es spielt keine Rolle mehr, wenn ein Gecko von der Decke fällt!“ Ihre Stimme war ganz energisch. So hatte ich sie noch nie mit Pati reden hören. Normalerweise sagte sie immer, älteren Menschen müsse man mit Respekt begegnen.

Pati schaute ganz ängstlich. Erst dachte ich, sie fürchtet sich vielleicht vor Amma, aber dann merkte ich plötzlich, dass Pati Angst hatte. „Amma“, fragte ich vorsichtig. „Hat Pati Angst vor Geckos? Die tun doch nichts!“ Pati stand auf und verließ den Raum. Amma setzte sich zu Nuts und mir und begann zu erklären. „Wisst ihr, in unserem Land glauben die meisten Menschen an viele verschiedene Götter, die man als Figuren überall in den Tempeln sehen kann. Diese Figuren sind aus Holz oder Stein, aber die Menschen glauben trotzdem, dass sie lebendig sind. Die meisten Menschen haben Angst, dass sie ihren Göttern nicht gefallen, dass sie nicht genügend Opfer bringen oder sie nicht genügend anbeten. Wenn dann etwas Schlimmes passiert, glauben sie, dass dies die Strafe ihrer Götter ist. Und wenn sich ein Gecko von der Decke fallen lässt und jemandem auf den Kopf fällt, dann glauben sie, dass dieser Mensch innerhalb eines Tages sterben wird. Sie glauben, dass es eine Strafe der Götter ist, weil dieser Mensch etwas Böses getan hat.“

Nuts Augen wurden riesig. „Amma, mir ist schon einmal ein Gecko auf den Kopf gesprungen“, rief sie aufgeregt. „In der Schule! Aber ich bin nicht gestorben“, sagte sie verwundert. „Natürlich stirbst du nicht“, erwiderte Amma. „Diese Art von Glauben nennt man Aberglauben. Es ist nicht wahr, dass man sterben muss, wenn einem ein Gecko auf den Kopf fällt! Und Jesus hat uns völlig von diesem Aberglauben befreit. Als er am Kreuz gestorben ist, hat er nicht nur unsere ganze Schuld getragen, sondern auch jeden Fluch, jede Zauberei und jede Auswirkung eines Aberglaubens gebrochen. Wenn wir an ihn glauben, dann sind wir total geschützt!“

„Amma, was ist ein schlechtes Omen?“ Den Begriff hatte ich noch nie gehört. „Ein Omen ist ein Anzeichen für etwas. Pati meinte, dass der Gecko ins Essen gefallen ist, sei ein Hinweis darauf, dass etwas Schlechtes in unserem Haus passieren könnte. Aber weil wir an Jesus glauben, sind wir durch sein Blut geschützt. Durch diesen Schutz kann nichts hindurchdringen. An Jesus kommt kein böser Geist vorbei.“

Aber warum hatte Pati dann noch Angst? Ich beschloss, sie zu fragen. Pati saß zusammen mit Tata vor der Tür auf einer Strohmatte. Gerade, als ich fragen wollte, bemerkte ich, dass Tata am Beten war. „Jesus“, betete er. „Wir danken dir, dass du für uns am Kreuz gestorben und wieder auferstanden bist. Danke, dass du uns durch dein kostbares Blut gerettet hast, und dass dein Blut uns schützt – auch heute. Danke, dass kein böser Zauber, kein schlechtes Omen und kein böser Geist uns etwas anhaben kann. Wir danken dir, dass du viel größer bist und für uns kämpfst. Bitte vergib uns, wo wir dir nicht vertraut haben. Wir glauben deinem Wort. Danke, dass du deinen unsichtbaren Schirm über uns aufgespannt hast und nichts Böses uns erreichen kann. Amen.“

„Tata, was ist das für ein Schirm“, fragte ich. Pati lächelte. Jetzt sah sie wieder ganz normal aus. Die Angst war weg. „Gott sagt in seinem Wort: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: ‚Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe‘. Das heißt, Gott hat einen unsichtbaren Schirm über uns aufgespannt, der uns schützt. Wenn wir darauf vertrauen, dann erleben wir auch tatsächlich, dass wir so geschützt sind, als würden wir in einer sicheren Burg sitzen.“

Wie cool ist das denn! Egal, wo ich bin, über mir gibt es einen unsichtbaren Schirm! „Tata“, kann ich mir nicht verdrücken zu fragen, „ist der unsichtbare Schirm dann nicht ein gutes Omen?“ Als Tata schallend zu lachen anfing, musste sogar Pati wieder lächeln. Wie gut, dass Gott uns schützt!

2. Herausfinden

2. Herausfinden

Zahlenbild

Hallo Kinder, heute findet ihr angehängt ein Zahlenbild. Viel Spaß euch beim Herausfinden, wer da versteckt ist!

Zahlenbild PDF 

3. Merken

3. Merken

Schreibe es auf!

Hast du schon mal einen Film aus dem Mittelalter gesehen? Damals lebten die mächtigen Leute, z.B. Könige und Grafen, oft in einer Burg. Die Burg steht meistens auf einem Berg oder Felsen, hat dicke Mauern und ein massives Eingangstor. Dort fanden die Bewohner und die Menschen aus den umliegenden Dörfern Schutz und Zuflucht bei einem Angriff von Feinden.

Tata hat in der Geschichte Gottes Schutz mit einem „Schirm“ verglichen, der das Böse abhält.

In der Bibel gibt es viele Verse, die etwas über Gottes Schutz für uns aussagen, z.B. Psalm 91,1+2:

Wer im Schutz des Höchsten lebt, der spricht zu dem Herrn: „Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue“.

Coco und Nuts haben eine Idee, wie sie sich immer an den Vers erinnern können: Sie haben ein schönes Bild von einer Burg ausgesucht und den Vers auf die Rückseite geschrieben. Coco hat das Kärtchen in seine Hosentasche gesteckt, Nuts hat ihres an der Wand über ihrem Schlafplatz aufgehängt.

Möchtest du auch ein Spruchkärtchen haben? Auf dem Link findest du Fotos von Burgen, die du ausdrucken und ausschneiden kannst. Schreibe den Vers auf die Rückseite – Fertig!

Spruchkarten PDF 

4. Malen

4. Malen

Ausmalbild

Heute haben wir, passend zur Geschichte von Montag, ein Ausmalbild für euch.

Wisst ihr wer da unter dem Schirm sitzt? Und warum die beiden gerade unter einem Schirm sitzen, wo es doch gar nicht regnet? Falls nicht, lest doch die Geschichte von Montag noch einmal.

Viel Spaß beim Malen!

Ausmalbild PDF 

5. Rätseln

5. Rätseln

Rätselspaß

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, geht es diese Woche um ein ganz bestimmtes Thema.

Wenn ihr es schafft, das Worträtsel zu lösen, könnt ihr euch den total wichtigen Satz gleich merken! Viel Spaß dabei!

Worträtsel PDF 

Und hier ist die Lösung:

Die Lösung 

6. Basteln

6. Basteln

Bunte Gecko-Parade

Wusstet ihr, dass Geckos an der senkrechten Wand hochklettern und sogar kopfüber an der Decke laufen können? Die Geckos auf dem Foto haben sich eine Pflanze als Ruheort ausgesucht.

Heute könnt ihr euch euren eigenen Gecko basteln.

Anleitung:

  1. Druckt die Malvorlage aus. Dort findet ihr 2 Geckos mit Muster zum Anmalen. Für den weißen Gecko könnt ihr euch selbst ein Muster überlegen.
  2. Schneidet den Gecko aus.
  3. Klebt an die Unterseite des Geckos eine Wäscheklammer aus Holz.
  4. Jetzt könnt ihr den Gecko überall festklammern oder ihm wichtige Notizzettel zur Aufbewahrung ins Maul klemmen

Malvorlage PDF 

7. Wissen

7. Wissen

Buchstabensalat

In dieser Woche haben Coco und Nuts erlebt, dass Gott sie beschützt und sie deshalb keine Angst zu haben brauchen.

„Tata, ich will noch mehr über Gott wissen“, sagt Nuts. „Was macht er noch, außer uns zu beschützen?“ „Das kannst du ganz einfach herausfinden“, sagt Tata und gibt Nuts eine Bibel. „Hier steht alles über Gott drin – wie er ist, was er kann und was er tut“.

„Super, danke“, ruft Nuts. Sie schlägt die Bibel auf und gleich auf der ersten Seite im ersten Satz findet sie schon eine Antwort, dort steht nämlich: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“.  Wow, Gott ist ein SCHÖPFER“, denkt Nuts. Gespannt liest sie weiter und ihre Liste über Gott wird immer länger.

Möchtest du auch wissen, wie Gott ist?

Mit einem Klick auf den Link kannst du es herausfinden.

Buchstabensalat PDF 

Und hier ist die Lösung:

Die Lösung PDF 

Glauben »
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1. Lesen

1. Lesen

Coco, Nuts und das 3D-Erlebnis

„Coco, Nuts, schaut mal. Ich habe eine Überraschung für euch.“ Appa, unser Vater, war gerade vom Einkaufen zurückgekommen. Schnell sprang ich auf und prallte fast mit meiner kleinen Schwester zusammen. „Zeig, Appa“, bettelte sie ungeduldig. Appa wühlte in seinem großen Einkaufsbeutel und zog dann vier schwarze Plastikbrillen heraus. Dann folgte eine Tüte Mais. „Amma wird uns damit Popcorn machen“, versprach er. „Und dann machen wir heute Abend 3D-Kino.“

„3D-Kino…?“ echote Nuts. „Was ist das, Appa?“ Appa schmunzelte. Er teilte uns die dunklen Brillen aus und zog schließlich noch eine DVD heraus. „Ich habe einen tollen Tierfilm gekauft, den wir uns heute zusammen anschauen. Mit Popcorn wie im Kino. Aber alles in 3D. Dafür brauchen wir die Brillen.“ Sofort setzten Nuts und ich die Brillen auf. Aber ich konnte gar nichts Besonderes sehen. „Wozu brauchen wir die Sonnenbrillen“, erkundigte ich mich fachmännisch, und versuchte dabei zu verbergen, dass ich auch nicht wusste, was 3D bedeutet. Appa lächelte. „3D bedeutet drei-dimensional. Normale Filme sind nur zweidimensional. Schaut man in 3D, dann hat man den Eindruck, dass alles aus dem Film bei uns mit im Raum ist. Wartet ab, ihr werdet es mögen!“

Als wir endlich alle vier nebeneinander auf einer Matte saßen, Appas Laptop auf einem kleinen Holzhocker vor uns und das warme duftende Popcorn in einer großen Schüssel daneben, war die Spannung kaum noch auszuhalten. „Passt gut auf, Kids, erschreckt euch nicht“, sagte Appa. „Wenn die Tiere sich bewegen, kann es sein, dass ihr plötzlich denkt, sie wären hier mit im Raum. Aber keine Angst, notfalls einfach die 3D-Brille abnehmen. Ok?“ Wir nickten beide, obwohl wir keine Ahnung hatten, wovon er redete. Appa startete den Film und wir setzten unsere Brillen auf. Amma reichte das Popcorn herum und Nuts hielt die Schüssel in der Hand, als der Film endlich begann.

So etwas hatte ich noch nie gesehen! Die afrikanische Steppe erstreckte sich vor uns, und sie schien bis zu uns zu reichen, ja, anscheinend standen wir da selber drin! In der Ferne liefen ein paar Tiere, alles wirkte sehr friedlich. Doch plötzlich sprang ein riesiger Löwe hinter einem Busch hervor – und er sprang direkt auf uns zu, mitten in unser Haus hinein! Nuts schrie auf und warf vor Schreck die Popcornschüssel in die Luft. Das gesamte Popcorn ergoss sich wie ein Regenschauer über uns. Mir war der Atem weggeblieben. Als mir das Popcorn vom Kopf rieselte, merkte ich plötzlich, dass der Löwe uns nichts getan hatte, sondern scheinbar durch uns hindurch gelaufen war. Ich atmete wieder aus. „Nuts, Coco – der Löwe ist nicht echt, er ist doch nur im Film!“ Appa lachte, während er seinen Arm um Nuts legte. „So, das ist also 3D“, lachte Amma, während sie versuchte, das Popcorn wieder einzusammeln, damit noch was zum Essen übrigblieb. Der Film lief weiter. Noch nie hatte ich Löwen, Giraffen, Elefanten, Erdmännchen und viele andere afrikanische Tiere so nah gesehen. Immerzu dachte ich, ich sei jetzt selber in Afrika und könne diese Tiere anfassen. Unser 3D-Kino-Abend war mega spannend.

Als wir später auf unseren Matten lagen, war sogar ich zu aufgeregt zum Einschlafen. „Amma“, sagte ich. „Das war ja so echt. Als wären die Tiere wirklich hier im Raum. Waren sie hier oder nicht?“ Amma lachte schon wieder. „Das ist eine wirklich gute Frage, Coco“, sagte sie. „Die Tiere waren nur auf dem Bildschirm, aber die richtige Brille hat dir geholfen, zu verstehen, dass diese Tiere echt sind. Ihre Welt ist zu dir gekommen. Und das ist ein gutes Bild dafür, wie es auch mit Gottes Welt ist. Wir können Gott und seine Welt ja normalerweise auch nicht einfach so mit unseren Augen sehen. Aber mit der „Brille des Glaubens“ können wir sie plötzlich doch sehen, mitten in unserer normalen, sichtbaren Welt. Dann ist Gott plötzlich so real und nah wie vorhin der Löwe. Nur, dass wir uns nicht so erschrecken müssen“, fügte sie an.

Nuts schaute mit großen Augen. „Die Brille des Glaubens? Ist das auch eine 3D-Brille?“ „Sozusagen“, sagte Amma. „Aber eine unsichtbare. Die Bibel sagt uns, wer Gott ist und was er uns alles versprochen hat. Wenn wir seinem Wort glauben, dann ist es so, als ob wir eine Brille aufsetzen, sodass wir plötzlich auch sehen können, dass wir nicht alleine sind, sondern Gott neben uns steht. Dass er gerade dabei ist, unser Gebet zu erhören, oder was er uns alles schenken möchte. Und dann können wir das mitten in unserer normalen Welt sehen und erleben, hier bei uns im Haus, so wie wir vorhin den Löwen gesehen haben. Und dann werden viele Dinge möglich, die sonst unmöglich wären.“

Hammer! Das war mit Abstand das Spannendste, was ich bisher von der Bibel gehört hatte. „Aber man kann das alles nur sehen, wenn man Gott glaubt, oder?“ fragte ich. Amma nickte. Dann sollte ich vielleicht doch noch besser zuhören in der Kinderstunde! Auf jeden Fall will ich Gottes Welt auch in meinem Leben sehen!

2. Suchen

2. Suchen

Findet die Unterschiede!

In Indien gibt es zwar keine Löwen, Giraffen und Erdmännchen, wie in Afrika, dafür aber Tiger, Elefanten, Bären und Leoparden in freier Wildbahn. Elefanten, Affen oder Kamelen begegnet man sogar in vielen indischen Städten und Dörfern. Die Affen hier sitzen zum Beispiel ganz entspannt auf dem Vordach eines Geschäftes.

Wenn ihr genau hinschaut, entdeckt ihr 10 Unterschiede zwischen den beiden Affenbildern. Findet ihr sie?

Affensuchbild PDF 

Falls ihr nicht alle entdeckt habt, findet ihr hier die Lösung!

Die Lösung PDF 

3. Rätseln

3. Rätseln

Rätselspass mit Wortschlangen

In der Geschichte von Montag ging es um das Glauben von Dingen, die man nicht sieht. Das bedeutet, wir wissen dass es die Sachen gibt, oder sie wahr sind, obwohl wir sie unseren Freunden nicht zeigen und damit beweisen können. Die Luft, die wir einatmen zum Beispiel sehen wir nicht und es gibt sie doch. Dass ihr eure Eltern lieb habt, könnt ihr nicht sehen und es ist trotzdem wahr.

Mit Gott ist es genauso. Wir können ihn nicht sehen, aber trotzdem glauben wir, dass es ihn gibt und dass seine Versprechen, die er uns in der Bibel gegeben hat, wahr sind. Zum Beispiel, dass er unser Gebet hört, dass er ganz nahe bei uns ist, dass er auf uns aufpasst und uns total lieb hat! Sicher fallen euch noch andere Dinge ein.

Wenn ihr das Rätsel löst, findet ihr in einem Satz heraus, was Glauben an Gott bedeutet. Viel Spaß!

Wortschlangenrätsel PDF 

Und hier ist die Lösung:

DIE LÖSUNG PDF 

4. Merken

4. Merken

Lernen mit Nuts

Vielleicht weißt du, dass Jesus, als er auf der Erde gelebt hat, 12 Jünger hatte. Er hat diese jungen Männer ausgewählt, und sie haben dann 3 Jahre mit ihm gemeinsam gelebt und ihn überallhin begleitet. Das war eine spannende Zeit, in der sie viele Wunder erlebten und oft aus dem Staunen nicht herauskamen. Manchmal tat und sagte Jesus Dinge, die sie absolut nicht verstanden. Aber das war kein Problem, denn sie wussten, dass sie Jesus alles fragen und ihn um alles bitten konnten. Oft sprach Jesus mit ihnen darüber, was es bedeutet und wie wichtig es ist zu glauben. So, wie Amma es mit Nuts getan hatte. Genau wie Nuts, wollten auch die Jünger mehr von Gottes Welt und seinen Taten sehen und so baten sie ihn eines Tages:

„Hilf uns, dass unser Glaube grösser wird“.

Diesen Vers findest du in der Bibel in Lukas 15,7.

Nuts möchte diesen Vers auswendig lernen. Damit sie ihn sich gut merken kann, hat sie sich etwas Praktisches überlegt. Klicke einfach auf den untenstehenden Link, wenn du mit ihr gemeinsam lernen willst.

Lernen mit Nuts PDF 

5. Raten

5. Raten

Achtung – Augen auf!

In der Geschichte von Montag ging es um das Glauben von Dingen, die man nicht sieht. Das bedeutet, wir wissen dass es die Sachen gibt, oder sie wahr sind, obwohl wir sie unseren Freunden nicht zeigen und damit beweisen.

Heute geht es um das AFRIKANISCHE TIER, das Coco und Nuts am Montag so erschreckt hat. Na, wisst ihr noch was das war? Richtig, ein Löwe!

Hier seht ihr einen Löwen, dessen Schattenbild gesucht wird!  Na, findet ihr es?

Schattenrätsel PDF 

Und hier ist die Lösung:

DIE LÖSUNG PDF 

6. Sehen

6. Sehen

Film ab!

Sicher erinnert ihr euch, wieviel Spaß Coco und Nuts mit ihrer Familie bei dem Filmabend hatten. Den könnt ihr auch haben – mit 2 Folgen aus der Serie „Das Superbuch“.

David und Daniel – 2 junge Männer, die Gott vertrauen und sich mutig Feinden und Gefahren entgegenstellen.

Hier geht´s zu den Filmen:

 

Und was darf bei keinem Filmabend fehlen? POPCORN!!! Hier findest du ein Rezept, wie du Popcorn ganz einfach selbst machen kannst:

Popcorn PDF 

Guten Appetit und viel Spaß!

7. Basteln

7. Basteln

Lustige Brillen

Na, welche Brille gefällt dir am besten? Die glitzernde Herzbrille oder die Blaue oder die mit den Federn Verzierte? Zugegeben, einen 3D-Film kann man damit nicht anschauen. Aber wenn du z.B. bunte Folie als „Glas“ nimmst, sieht die Welt auch gleich ganz anders aus. Deiner Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Also los - Schnapp dir Papier, Schere, Stifte, Klebstoff, Knöpfe, Federn, Glitzer, …

Nuts hat einige Vorlagen für lustige Brillen für dich aufgemalt und Coco erklärt dir, wie man die Brille bastelt.

Viel Spaß beim Basteln!

Brillen Bastelanleitung PDF 

Brillen Vorlagen PDF 

Namen »
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1. Lesen

1. Lesen

Coco, Nuts und das Geheimnis der Kokosnuss

Seit die Coronakrise läuft, müssen wir – das sind meine Schwester Nuts und ich, Coco - jeden Tag zuhause alleine Aufgaben machen. Das ist manchmal ganz schön öde… Aber heute war es richtig interessant. Auf meinem Aufgabenzettel stand nämlich: Finde heraus, was dein Name bedeutet. Frage deine Eltern oder Großeltern. Also bin ich losgezogen und habe Amma gefragt.

„Mit der Bedeutung eurer Namen hat es eine ganz besondere Bewandtnis, Coco“, sagte Amma. „Hier in Indien geben die meisten Eltern ihren Kindern Namen von Göttern, die sie anbeten. Das ist jedenfalls bei Hindus so. Christen geben ihren Kindern oft Namen von Menschen aus der Bibel, die sie gut finden. Aber als du geboren wurdest, hatten dein Vater und ich einen anderen Gedanken.“ Na, das klang ja spannend. Meine Freunde in der Gemeinde heißen Isaac und Josiah. Josiah gibt’s in meiner Kindergruppe sogar dreimal! Aber Coco heiße nur ich. Auch Nuts scheint es nicht noch einmal zu geben.

„Es war so“, fuhr Amma fort. „Früher war ich oft mit meiner Familie im Tempel. Damals kannte ich Jesus noch nicht, in unserer Familie waren alle Menschen Hindus und wir beteten zu Hindu-Göttern. Oft kauften wir Kokosnüsse, Gewürze und Blumen, um sie den Göttern als Opfer zu bringen. Immer wieder, wenn wir in das Heiligtum in der Mitte des Tempels hineinkamen, wo die Priester die Opfer darbringen, fühlte ich mich total unwohl. Ich fragte mich insgeheim, ob die Götter mich wohl jemals mögen und auf mein Gebet hören würden, denn meine Eltern schimpften oft mit mir, weil ich so ungehorsam war. Der Priester nahm die Kokosnuss aus meiner Hand und schlug sie an einem Stein auf. Das ganze Kokoswasser lief heraus. Dann fing er an zu beten: Oh Gott, lass mein Herz so weiß und rein sein wie das Innere der Kokosnuss.“

Amma ging in die Küche und holte eine Kokosnuss, die sie fürs Kochen eingekauft hatte. Sie hielt sie mir hin. „Schau, Coco. Die Nuss wächst an der Palme geschützt in einer dicken Schale. So ist es auch mit unserem Herzen. Niemand kann hineinschauen und wissen, was sich darin abspielt. Wenn sie geerntet wird, wird die dicke Schale entfernt. Dann ist die Nuss nur noch halb so groß und hat nur noch die dünne, aber ganz harte braune Schale des Kerns. So wird sie verkauft. Sie sieht nicht so schön aus. Aber innen ist sie ganz wertvoll.“ Ich liebe Kokosnüsse! Ich nahm die harte braune Nuss in meine Hände.

„Immer wenn der Priester im Tempel dieses Gebet sprach, wusste ich plötzlich ganz genau, dass mein Herz von innen nicht weiß ist, sondern eher so dunkel wie die Nuss von außen. Ich war verzweifelt, weil mir klar war, dass die Götter mein Herz nicht verändern können! Aber ich konnte mit niemandem darüber reden. Dann traf ich eine Freundin, die mich einlud, zu Ostern mit in ihren Gottesdienst zu kommen. Dort hörte ich zum ersten Mal, dass Jesus für meine Schuld gestorben ist, um mein Herz weiß und rein zu machen! Ich dachte an die Kokosnuss und begriff, dass es doch einen Gott gibt, der dieses Gebet tatsächlich erhören kann: Jesus!“

Aber was hatte das nun mit unseren Namen zu tun…? Amma schien Gedanken lesen zu können. „Als ich euren Vater kennenlernte, erzählte er mir, dass seine Familie erst vor kurzem zum Glauben an Jesus gekommen war. Genau wie ich! Und er erzählte mir außerdem, dass er lange versucht hatte, sein Herz so weiß zu bekommen wie eine Kokosnuss von innen. Es war genau wie meine Geschichte!“
Langsam verstand ich… unsere Namen erinnerten Amma und Appa daran, wie sie zu Jesus gefunden hatten! „Deshalb haben wir uns entschieden, unsere ersten beiden Kinder Coco und Nuts zu nennen. Jedes Mal, wenn wir eure Namen rufen, erinnert es uns daran, dass Jesus unsere Herzen so weiß wie eine Kokosnuss von innen gemacht hat! Darüber freuen wir uns, und wenn wir euch anschauen, freuen wir uns noch einmal, weil Gott uns auch noch euch beide geschenkt hat!“ Amma lächelte.

Ich betrachtete die Kokosnuss in meinen Händen. War mein Herz eigentlich weiß und rein wie die Kokosnuss von innen? Ich erinnerte mich plötzlich an die Kinderbibelwoche, an der ich im letzten Jahr teilgenommen hatte. Am Ende konnten wir ein Gebet nachbeten: Jesus, bitte vergib mir meine Schuld und reinige mein Herz. Ich will dir gehören. Ich hatte damals gerade mit Isaac und Josiah rumgealbert und gar nicht mitbekommen, um was es eigentlich ging. Plötzlich verstand ich. Und ich entschied mich, das Gebet gleich jetzt noch nachzuholen. Ich möchte auch ein weißes Herz haben. Schließlich heiße ich ja nicht zufällig Coco. square blue

2. Forschen

2. Forschen

Wer bin ich?

Erinnerst du dich noch, welche Schulaufgabe Coco in dieser Woche bekommen hat? Sein Lehrer schrieb: „Finde heraus, was dein Name bedeutet“. Coco hat es herausgefunden und gemeinsam mit Nuts gleich noch ein bisschen weiter geforscht. „Bei uns kommen viele Namen aus der indischen Sprache Hindi“, erzählt Coco. „Stimmt, und viele haben eine schöne Bedeutung“, findet Nuts.

Und so heißen ihre Freunde und Freundinnen:

Raja - König
Rani - Königin
Asha - Hoffnung
Kavita - Gedicht
Chotu - Kleiner
Prabhu - Herr
Shanti - Friede

Möchtest du wissen, was dein Name bedeutet? Diese Webseiten helfen dir weiter:
www.babyclub.de/vornamen
www.beliebte-vornamen.de

Auch die Namen in der Bibel haben eine Bedeutung. Wenn du mehr darüber wissen willst, klicke auf den Link...

Biblische Namen PDF 

Die Lösung PDF 

3. Malen

3. Malen

Malen nach Zahlen

Na, träumt ihr in der Coronazeit auch von mehr Freiheit oder Urlaub irgendwo weit weg?

Heute gibt’s ein Bild für euch, das ihr nach zahlen ausmalen könnt. Vielleicht versetzt euch das ein bisschen in Urlaubsstimmung. Viel Spaß!

Malen nach Zahlen PDF 

4. Rätseln

4. Rätseln

Buchstabensalat

Coco wünscht sich ein Herz, das so weiß und rein wie das Innere einer Kokosnuss ist. Aber wie kann das gehen? Jeden Tag denkt und tut er doch Dinge, die nicht gut sind und die sein Herz „dunkel“ machen. Die Bibel nennt diese Dinge „Sünde“. Amma hatte ihm erzählt, dass weder er selbst, noch der Pastor in der Kirche oder der Priester im Hindutempel sein Herz weiß machen können. Aber Jesus, der am Kreuz für uns gestorben ist, kann die Sünde und alles Schlechte aus unserem Herzen nehmen und es weiß wie das Innere einer Kokosnuss machen.

Bereits vor 3000 Jahren berichtet die Bibel von einem Mann, der genau den gleichen Wunsch wie Coco hatte – ein reines Herz zu bekommen. Das war David, der König von Israel. Er hatte etwas wirklich Schlimmes getan und als Folge davon sogar jemanden umbringen lassen. Als er seinen Fehler erkannt hatte, betete er zu Gott um Vergebung und wünschte sich von ihm ein „reines Herz“.

„Wow, was der König David da betet, ist genau das, was ich auch will“, denkt Coco.

Möchtest du wissen, welche Worte Coco so begeistern? Dann löse schnell das Rätsel. Für die Lösung musst du deine Bibel aufschlagen – wo, steht im Rätsel.

Übrigens, Coco hat das Gebet auswendig gelernt. Das wäre doch auch eine Aufgabe für dich…

Vers-Rätsel PDF 

5. Wissen

5. Wissen

Was wächst wie?

In Indien wachsen viele leckere, exotische Früchte, die wir zum Teil zwar in unseren Supermärkten kaufen können, die aber nicht in Deutschland wachsen.
Vielleicht wisst ihr, wie eine Banane, Mango, Ananas, Papaya, Kokosnuss, Cashewnuss, Lychee, ein Granatapfel und eine Kaffeebohne aussehen. Aber wisst ihr auch, an welchen Bäumen oder Büschen sie wachsen?
Was denkt ihr, welcher Baum zu welcher Frucht gehört?

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Wenn ihr die richtige Lösung nachschauen oder mehr erfahren wollt darüber, wie diese Früchte wachsen, schaut doch hier mal rein:

Was wächst wie PDF 

6. Mixen

6. Mixen

“Coconut Kiss” – Werde zum Cocktail-Mixer!!

Wusstest du, dass man die Kokosnuss vielseitig verwenden kann?

Solange die Schale noch grün ist, enthält die Kokosnuss Kokoswasser – es ist durchsichtig, schmeckt leicht süßlich und ist sehr gesund. Coco und Nuts trinken es, wenn sie Durchfall haben. Aus den Fasern der braunen Schalen werden z.B. Fußmatten, Körbe und Hüte hergestellt oder man füllt damit Kissen und Matratzen. Auch die Kokospalme wird verarbeitet – aus dem Stamm baut man Hütten und die Blätter nutzt man als Dachbedeckung oder Besen. Das weiße Fruchtfleisch wird getrocknet und durch Pressen zu Kokosöl für schöne Haut und Haare verarbeitet. Zum Kochen und Backen stellt man daraus Kokosfett, Kokospaste und Kokosraspeln her. Man kann das Fruchtfleisch aber auch einfach so essen.

Und wie entsteht die Kokosmilch?

Um Kokosmilch herzustellen, wird das weiße Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Masse anschließend durch ein Tuch gepresst. Dadurch bekommt man eine milchige, weiße Flüssigkeit, die bei uns meistens in Dosen verkauft wird.

Aus Kokosmilch lassen sich tolle Drinks mixen. z.B. der „Coconut Kiss“. Das Rezept dafür findest du über den Link...

Rezept Coconut Kiss PDF 

7. Spielen

7. Spielen

Kokosnusskegeln

Aus Kokosnüssen kann man nicht nur leckere Getränke oder Speisen zaubern, sondern sie eignen sich auch bestens, um jede Menge Spaß zu haben – zum Beispiel beim Kokosnusskegeln! Da sie nicht ganz rund sind, weiß man nie so genau, wo sie hinkullern und ob sie das Ziel wirklich erreichen, das sie eigentlich erreichen sollten. Deshalb muss man für dieses Spiel also nicht nur gut zielen können, sondern braucht auch ein bisschen Glück, um zu gewinnen!

Besorgt euch folgende Sachen:

  • mindestens eine (besser drei) Kokosnüsse! Falls die gar nicht aufzutreiben sind, könnt ihr auch drei Tennisbälle oder einen kleineren normalen Ball nehmen
  • 6 leere Dosen, Becher oder Flaschen als Kegel
  • einen Block und Stift
  • eine geeignete Kegelbahn – am besten ein ebenes Stück im Garten. Bitte spielt NICHT auf Holzfussboden in der Wohnung;-)!

FlaschenUnd dann kann es auch schon losgehen!

  • Stellt die Kegel (also eure Becher, Dosen oder Flaschen) in einem Dreieck so auf
  • Übergebt dem ältesten Spieler Block und Stift, um die Punkte zu notieren
  • Markiert eine Linie, von der aus die Kokosnuss gerollt wird und stellt euch alle hintereinander dort auf
  • Der jüngste Spieler beginnt mit dem ersten Wurf.

Aber ACHTUNG!!! Kokosnüsse sind sehr hart und können andere richtig verletzen. Außerdem können sie aufspringen, wenn sie sehr hart aufschlagen. Deshalb darf die Kokosnuss NUR GEROLLT und NICHT GEWORFEN werden (wie beim Kegeln)!!!

  • Jeder Spieler hat drei „Würfe“. Die Anzahl der umgefallenen Kegel werden als Punkte notiert. Werden schon beim ersten oder zweiten Wurf alle Kegel umgeworfen, werden alle Kegel nochmals aufgestellt. Der Spieler darf dann mit seinen verbleibenden Würfen weitere Punkte sammeln.
  • Wer am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen und ist der Kokosnusskegel-König!

Viel Spaß!

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1. Lesen

1. Lesen

Coco und Nuts besuchen Verwandte

„Kinder, wir machen einen Ausflug und fahren zu unseren Verwandten aufs Land“, sagte Appa. Ausflug? Das hörte sich spannend an! Aber die Stimme unseres Vaters klang irgendwie nicht so heiter. „Euren Cousins und Cousinen geht es nicht so gut“, fügte er an, „seit die Menschen wegen Corona zuhause bleiben müssen, hat euer Onkel kein Geld mehr verdient, keine einzige Rupie. Wir müssen ihnen jetzt helfen.“ „Es geht nicht allen so gut wie uns“, erklärte Amma. „Wer eigentlich als Tagelöhner arbeitet, jetzt aber keine Arbeit hat und somit auch nichts verdient, kann nicht einmal genug zu essen kaufen für seine Familie.“

„Was ist ein Tagelöhner, Amma?“ fragte Nuts unsere Mutter. „Ein Tagelöhner ist jemand, der seinen Lohn immer nur für einen Tag bezahlt bekommt, und zwar nur dann, wenn es für ihn auch Arbeit gegeben hat. Ihr wisst ja, dass euer Onkel Rikscha-Fahrer ist. Aber er besitzt keine eigene Rikscha, sondern hilft bei einem kleinen Rikscha-Taxi-Unternehmen aus. Jetzt in der Coronakrise, wo alle zuhause bleiben sollen, brauchen aber viel weniger Leute eine Rikscha! Deshalb verdient er nichts mehr.“

Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man nicht jeden Tag zwei- oder dreimal Essen bekommt. Dann knurrt einem doch der Magen und konzentrieren kann man sich auch nicht mehr! Unseren Verwandten zu helfen fand ich eine richtig gute Idee. Trotzdem war mir ein bisschen mulmig zumute, als wir – mit Mundnasenschutz maskiert wie die Bankräuber in meinem Lieblingscomic – in den Bus stiegen, um die 30 Kilometer in das Dorf zu fahren. Amma hatte einen großen Korb mit Essen vollgepackt: Linsen, Sonnenblumenöl, Gewürze, Tee, Zucker, Mehl. Mir hatte sie einen Rucksack gepackt mit Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten, und mir dann mehrfach eingeschärft, aufzupassen und mich nicht ausversehen auf die Tomaten zu setzen! Nuts bekam einen Beutel mit Süßigkeiten für die Kinder in die Hand, und Appa lud sich einen großen 20kg schweren Sack mit Reis auf den Kopf. Schwere Sachen tragen wir hier in Indien nämlich immer auf dem Kopf. Das verbiegt die Wirbelsäule nicht so wie das Tragen am Arm, sagt Amma immer.

Als wir ankamen, stürmten uns Kumar und Sunita begeistert entgegen. Der kleine Raja stolperte hinterher, blieb dann aber ganz verschüchtert stehen. Er konnte sich wohl nicht so richtig an uns erinnern, aber er ist ja auch erst zwei! Als wir alles in dem kleinen Häuschen abgeladen hatten, war fast kein Platz mehr! Die Familie lebt bescheiden, sagt Appa immer über seinen Bruder. Ihr Haus besteht nur aus einem winzigen Raum, wo alle zusammen schlafen und dabei gerade so reinpassen.

Gerade wollte ich fragen, ob wir mit Kumar und Sunita draußen spielen dürften, als unsere Tante zu weinen anfing. Sie packte alle Sachen aus und bedankte sich einmal, zweimal, dreimal. Dann fing auch mein Onkel an zu weinen. „Amma, warum weinen Tante und Onkel? Haben wir die falschen Sachen mitgebracht?“ flüsterte Nuts. „Nein, mein Kind“, antwortete meine Tante. „Wir sind so dankbar für die vielen guten Sachen.“ „Und wir wissen gar nicht, wie wir das je wieder gut machen können“, fügte mein Onkel an. „Wir werden euch auf jeden Fall alles zurückzahlen, sobald wir wieder Geld haben!“

Appa und Amma schüttelten beide energisch den Kopf. „Das ist ein Geschenk, und wenn es uns möglich ist, bringen wir euch auch nochmals etwas vorbei“, sagte Appa. „Warum macht ihr das?“ fragte mein Onkel mit einem beschämten Gesichtsausdruck. „Ich war noch nie ein guter Bruder für dich. Früher habe ich immer zugeschaut, wie größere Jungs dich verprügelt haben. Statt dir zu helfen habe ich dich ausgelacht und dich einen Schwächling genannt. Heute fühle ich mich wie ein Schwächling, weil ich nicht genug Geld für meine Familie verdiene. Du hättest genügend Gründe, mir heute nicht zu helfen. Aber stattdessen hilfst du mir so viel!“ Er senkte den Kopf.

Appa lächelte. „Bruder“, sagte er. Hier reden sich Erwachsene nämlich nur mit den Verwandtschaftstiteln an, nicht mit Vornamen. „Das ist doch längst vergessen. So wie Jesus mir meine Schuld vergeben hat, habe ich dir deine vergeben. Du bist trotzdem mein Bruder und ich habe dich lieb.“ Er umarmte ihn und mein Onkel weinte schon wieder.

Später, als wir vom Spielen zurückkamen, hatten Amma und Tante zusammen ein leckeres Essen für alle gekocht. Mit großen Augen schauten Kumar, Sunita und Raja ihre prall gefüllten Teller an. Appa sprach noch ein Tischgebet. Obwohl unsere Verwandten eigentlich nicht an Jesus glauben, weil sie Hindus sind, sagten sie ganz laut Amen dazu.

Als es dunkel wurde und wir uns verabschiedeten, sagte mein Onkel plötzlich: „Wenn Jesus euch zu so verändert und zu guten Menschen gemacht hat, dann will ich auch zu ihm beten. Bitte betet für uns, dass wir auch so werden. Und dass ich endlich wieder Arbeit bekomme.“ Ich hatte noch nie darüber nachgedacht, wie mein Vater und sein Bruder wohl als Kinder gewesen waren. Aber wie cool, dass Jesus mit seiner Liebe und Vergebung so viel Gutes aus uns allen machen kann! square blue

2. Wissen

2. Wissen

Indisches Geld

In Indien bezahlen die Menschen nicht mit Euro, sondern mit Rupien –mit Indischen Rupien!
Die Abkürzung dafür ist INR. 1 Euro sind ca. 82 INR, das bedeutet, dass 100 Indische Rupien nur etwa 1,20€ wert sind. Deshalb bezahlt man in Indien mit 2000 Rupien-Scheinen wenn man einen ganz normalen Wocheneinkauf für eine Familie im Supermarkt macht.

Indische Rupien

 Hier seht ihr mal einige Rupien-Scheine und Münzen.

Könnt ihr erkennen, wer da auf der Vorderseite der Geldscheine abgebildet ist? Das ist ein sehr bekannter und wichtiger Mann in Indien, der aber schon lange nicht mehr lebt. 

Hier dein Rätseltipp für den Nachname des Mannes:

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7 1 14 4 8 9

[Die Zahlen unter den Strichen geben die Position des Buchstabens im Alphabet an!]

Verrückt war, als vor knapp 4 Jahren die indische Regierung beschloss, dass von einem Tag auf den anderen Tag ein Teil der Geldscheine nicht mehr gültig ist. Viele Menschen wussten nicht, wie sie Essen kaufen sollten, weil plötzlich ihr gesamtes Geld nichts mehr wert war und sie keine Karte besaßen, mit der sie bezahlen konnten.

Rupien gibt es auch noch in anderen Ländern.  Zum Beispiel:

  • Die Nepalesische Rupie in Nepal (einem Land mit vielen Bergen)
  • Die Sri Lanka -Rupie in Sri Lanka (einem Land mit richtig vielen besonderen Tieren)
  • Die Pakistanische Rupie in Pakistan (einem Land wo Menschen oft eine Kopfbedeckung tragen)

Könnt ihr die Geldscheine unten den entsprechenden Ländern zuordnen?

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3. Mitmachen

3. Mitmachen

Mach mit!

Viele Menschen in Indien sind sehr arm und leben als große Familie in einer einfachen Hütte oder einem Haus, das nur aus einem Zimmer besteht. Viele haben nur zweimal am Tag etwas zu essen, manche nicht mal das. Richtig viele Menschen arbeiten als Tagelöhner, d.h. sie leben von dem, was sie an einem Tag verdienen. Haben sie an einem Tag keine Arbeit, verdienen sie nichts und haben dann auch nichts zu essen, so wie Cocos Onkel in der Geschichte von Montag. Eigentlich fährt er eine Rikscha und verdient damit Geld. Weil wegen Corona in Indien aber immer noch alle zuhause bleiben müssen, werden kaum Rikschas gebraucht und er hat keine Arbeit mehr. Jetzt weiß er nicht wie seine Familie überleben soll.

Wir als CIfI helfen solchen Menschen, die durch Corona in großer Not sind. Wir schenken ihnen ein Nahrungsmittelpaket, das Reis und Linsen, Öl, Gewürze, Gemüse, Tee und etwas Süßes enthält. Damit kann eine mittelgroße Familie fast zwei Wochen überleben. Und das verrückte ist, ein solches Paket kostet umgerechnet nur 15 Euro!

Ich weiß ja nicht wieviel Taschengeld du bekommst und ob du es brauchst, um davon Essen zu kaufen? Ich denke aber, für das Essen zuhause sorgen deine Eltern und das Taschengeld ist für Extras, die du einfach gerne magst.
Wie wäre es, wenn du ein bisschen von deinem Taschengeld abgibst, damit Kinder in Indien wenigstens ein oder zwei Mal am Tag etwas zu essen haben und damit nicht mit knurrendem Magen leben und einschlafen müssen.
Vielleicht wollt ihr auch als Familie zusammenlegen und ein oder sogar zwei Nahrungsmittelpakete an Familien verschenken!

Deine Eltern können das Geld ganz einfach auf unser CIfI-Konto überweisen. Die Hilfe kommt ganz sicher an und macht es möglich, dass Familien überleben.

CIfI-Spendenkonto: 
Evangelische Bank e.G.
IBAN DE52520604100006421342
BIC GENODEF1EK1
Vermerk: Nahrungsmittelpakete

Vielen Dank, wenn du mitmachst!

Verteilaktion: Nahrungsmittel-Pakete

4. Spielen

4. Spielen

Ganz anders als in Deutschland

In Indien ist so manches ganz anders als in Deutschland - der Verkehr zum Beispiel.
Das beliebteste indische Verkehrsmittel in den Städten ist die Rikscha. Mit dem motorisierten Dreirad kommt man schnell überall hin. Es gibt aber auch noch Fahrrad-Rikschas. Früher gab es sogar viele Rikschas, die Menschen von Hand ziehen mussten, so wie auf dem Bild. Das ist heute aber verboten.

Drei Rikshas

Macht doch mal ein Rikscha-Rennen!

Ihr müsst dazu nur zu zweit sein (oder wenn ihr es um die Wette spielen wollt, zu viert).

Einer kniet sich auf den Boden und stützt sich mit den Händen ab, wie wenn ihr Schubkarre macht.

Der zweite nimmt die Beine des ersten hoch, allerdings nicht um zu schieben wie bei Schubkarre, sondern um zu ziehen wie bei einer Rikscha. So wie auf dem letzten Bild.

Dann kann es losgehen. Der zweite zieht den ersten hinter sich her.

Wenn ihr vier Kinder seid, könnt ihr das Spiel auf eine festgelegte Strecke auch um die Wette machen. Aber Achtung: zieht nicht zu schnell, sonst gibt es Verletzte;-)!

Lasten tragen

Was auch in Indien besonders ist, ist die Art und Weise Lasten zu tragen. Inder können unglaublich schwere Sachen auf ihren Köpfen tragen – und das sogar ohne die Sachen festzuhalten.

Lasten werden auf dem Kopf getragen

Probiert doch mal aus, ob ihr es schafft, etwas auf dem Kopf zu balancieren ohne es festzuhalten. Ein Buch zum Beispiel, einen Plastikeimer mit zwei Kartoffeln drin oder einen Metallteller. Wenn ihr es schafft, könnt ihr zwei oder drei Bücher stapeln oder noch mehr Kartoffeln in den Eimer packen.

Viel Spaß dabei! Und bitte verwendet kein zerbrechliches Geschirr aus Mamas Küchenschrank dafür;-)!

5. Lernen

5. Lernen

Gott, die Anderen und ich

Ganz am Ende der Geschichte von Montag erfahren wir, dass Coco es richtig „cool“ findet, dass Jesu Liebe und Vergebung so viel Gutes aus einem Menschen machen kann.
Aber was ist denn dieses „Gute“? Es bedeutet zum Beispiel, dass wir mit anderen in Frieden leben, dass wir einander ermutigen, dass wir gerne teilen, dass wir uns nach einem Streit versöhnen und uns mit anderen freuen.

Dabei ist eine Sache ganz wichtig: ohne dass Jesus uns seine Liebe und Vergebung gibt, können wir andere Menschen nicht lieben und ihnen vergeben!!

Das hat auch Paulus erkannt, deshalb schreibt er schon vor 2000 Jahren in der Bibel in einem Brief an die Gemeinde in Ephesus:

„Seid freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat“. (Epheser 4,32)

Coco staunt, dass das, was damals schon gut für die Menschen war, heute noch genauso ist. Und damit er jeden Morgen daran erinnert wird, schreibt er sich den Vers einfach auf einen Zettel und hängt ihn über sein Bett.

Mach das doch auch!!!

6. Schenken

6. Schenken

Anderen eine Freude machen

Am Mittwoch haben wir euch eine Aktion zum „MITMACHEN“ vorgestellt.
Vielleicht fandet ihr die Idee, für ein Nahrungsmittelpaket zu spenden gut, habt aber kein Geld dafür.

Coco und Nuts haben ihr Taschengeld für diese Woche auch bereits ausgegeben.
„Wie können wir trotzdem anderen eine Freude machen und sie beschenken?“ überlegen sie. Amma hat eine Idee: „Ihr könntet Kekse backen. Wir haben genug Mehl, Zucker, Eier und was man sonst so braucht“. Nuts ist sofort Feuer und Flamme für die Idee und bindet sich blitzschnell die Schürze um. Coco ist nicht so begeistert. Da fällt sein Blick auf die Malstifte. „Ich werde ein paar schöne Bilder malen, die kann ich dann auf bunten Karton kleben und als Grußkarte verschicken. Das macht mir mehr Spaß als zu backen.“

Ist euch etwas aufgefallen? Coco und Nuts haben sich „Geschenke“ ausgesucht, deren Herstellung ihnen selbst auch Freude macht. So ist das „Schenken“ für sie keine Arbeit oder Pflicht, sondern mit Spaß verbunden. Dabei erinnern sie sich an den Vers aus der Bibel „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“ (2. Kor.9,7).

Wenn ihr auch Lust habt, jemanden mit selbstgebackenen Keksen oder einer schön gestalteten Grußkarte zu erfreuen, findet ihr auf den Links ein Rezept und einige Malvorlagen.

Rezept Bunte Kekse PDF 

Malvorlagen PDF 

7. Danken

7. Danken

Strahlende Danke-Sonne

Jeden Tag machen Coco, Nuts und ihre Eltern eine gemeinsame Gebetszeit. Sie nennen das „Family-Prayer“ (dt. „Familien-Gebet“). Das gehört für die meisten Christen in Indien ganz normal zu ihrem Alltag. Es wird gesungen, eine Geschichte aus der Bibel erzählt oder etwas daraus vorgelesen, man kann erzählen, was man mit Jesus erlebt hat und natürlich betet man auch gemeinsam.

Wir haben heute eine kreative Idee für euch, wie ihr gemeinsam Gott danken könnt:

  • In die Mitte legt ihr einen runden gelben Zettel, auf dem mit großen Buchstaben das Wort „DANKE“ steht.
  • Dann verteilt ihr an jeden mehrere kleine gelbe Zettel, auf die er schreiben oder malen kann, wofür er dankbar ist.
  • Reihum legt dann jeder einen Zettel als „Strahl“ an die Sonne an. Je mehr Zettel es sind, desto länger werden die Sonnenstrahlen – und desto größer das Staunen darüber, wie gut Gott ist!!
  • Anschließend könnt ihr gemeinsam Gott für diese Dinge danken. Das muss kein langes Gebet sein, es genügt zu sagen: „Gott, ich danke dir für…“.

Gott freut sich, wenn wir ihm danken – schließlich ist er derjenige, der uns alles gibt, was wir haben und brauchen.

Regenzeit »
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1. Lesen

1. Lesen

Coco-Nuts und das Abenteuer im Monsun

„Mir ist so heiß!“ Nuts warf seufzend ihren Bleistift auf den Boden und versuchte, die Blätter in ihrem Schulheft glatt zu streichen. „Und alles ist ganz feucht!“ Das liegt zum einen an der hohen Luftfeuchtigkeit, die wir hier im Süden Indiens haben, aber heute lag es wohl auch daran, dass Nuts‘ Hände ganz klebrig und nass vom Schweiß waren. 41 Grad im Schatten schon am Vormittag – und in unserem kleinen Häuschen bestimmt noch mehr, so wie die Luft sich staute. Mir lief der Schweiß auch die ganze Zeit unter den Kleidern am Körper runter. Es tropfte sogar aus den Haaren, wenn man sich zu viel bewegte!

„Amma, wann wird es endlich wieder kühler?“ Unsere Mutter lächelte. „Der Monsun beginnt in wenigen Wochen, Coco“, sagte sie. „Aber wie schnell es kühler wird, hängt auch davon ab, ob der Monsun uns überhaupt Regen bringt.“ Ach ja, der Monsun. Ich erinnerte mich an den Schulunterricht über die drei Jahreszeiten. Im tropischen Süden Indiens geht der Sommer von März bis Juni. Die Temperaturen steigen im Mai oft bis weit über 40 Grad im Schatten. Deswegen haben wir den Mai über normalerweise auch Sommerferien. Aber wegen Corona kann man das dieses Jahr nicht so genau sagen – es gibt schon seit April keine Schule mehr, und das wird wohl noch mindestens bis Juni andauern, hieß es in den Nachrichten.

Von Juni bis September gibt es in Indien dann die erste Regenzeit, den Sommermonsun. Aber bei uns in Tamil Nadu, ganz im Südosten von Indien, regnet es oft nicht. Dann bleibt es heißer, als es sein sollte, viele Pflanzen vertrocknen, und – das Schlimmste – manchmal reicht das Wasser nicht, das man zum Trinken oder zum Duschen braucht! Von Oktober bis Februar ist Trockenzeit, der Winter. Aber bei uns im Süden regnet es gerade von Oktober bis Dezember am meisten! Das ist der Wintermonsun, den es nur in einigen Regionen Indiens gibt. Wir lieben den Regen! Denn dann ist es endlich nicht mehr heiß, manchmal nachts unter 20 Grad! - und auch der Grundwasservorrat steigt wieder an.

Im letzten Wintermonsun ist uns etwas Abenteuerliches passiert. Wir sind mit unseren Eltern in einer Rikscha zum Einkaufen gefahren. Es hat geschüttet wie aus Eimern, und innerhalb weniger Stunden stand das Wasser über einen halben Meter hoch in den kleinen Straßen zwischen unseren Häusern! Leute versuchten, mit Fahrrädern und Mofas durch das Wasser zu fahren und haben dabei riesige, spritzende Fontänen verursacht.

Als wir auf dem Rückweg mit unserer Rikscha kurz vor unserem Haus die abschüssige Straße runterknatterten, rutschten die drei Räder plötzlich ab und die Rikscha begann zu kippen. Nuts und ich schrien vor Schreck auf! Der Fahrer versuchte, das kleine „Tuc-Tuc-Auto“ wieder aufzurichten, indem er Gas gab; Appa sprang vorne von seinem Sitz und versuchte, das Fahrzeug festzuhalten, aber es half alles nichts. Wie in Zeitlupe kippte die gesamte Rikscha mit dem Fahrer vorne und mit Amma, Nuts und mir auf dem Hintersitz auf die Seite. Wasser quoll durch die offene Seite herein und schließlich versanken wir darin. Ich musste die Luft anhalten wie beim Tauchen und strampelte wie wild, weil Nuts irgendwie auf mir lag! Appa zerrte Amma aus der anderen Öffnung, die jetzt nach oben stand, und zusammen zogen sie Nuts heraus. Dann endlich war genug Platz, dass ich aufstehen und auch rausklettern konnte. Der Fahrer hatte sich inzwischen auch befreit und so standen wir da – alle klatschnass von den Haaren bis zu den Füßen! Aber da es dermaßen regnete, kam es darauf auch nicht mehr an.

Mit vereinten Kräften versuchten wir dann alle zusammen, die Rikscha wieder aufrecht zu stellen. Das war gar nicht so einfach, weil die Straße ja so steil bergab geht und so eine Rikscha ganz schön schwer ist! Zum Glück kamen gleich ein paar Männer aus der Nachbarschaft angelaufen, um zu helfen. Als das „Auto“ wieder auf seinen drei Rädern stand, konnten wir alle wieder einsteigen und die restlichen Meter bis nach Hause fahren. Zu meiner großen Verwunderung sprang der Motor sogar wieder an, obwohl doch alles im Wasser gelegen hatte!

Ach, was für ein schöner Traum ist die Erinnerung an das kühle Nass doch während dieser heißen Zeit! Wie gut zu wissen, dass der nächste Monsun auch wieder kommen wird. Das ist immer so, auch wenn man denkt, dass man es bis dahin gar nicht mehr aushalten kann.

Auch Gott hat uns versprochen, dass Sommer und Winter nicht aufhören werden, weil er weiß, dass wir Menschen das brauchen, genau wie die Natur. Gut zu wissen, dass er seine Versprechen hält! square blue

 

2. Suchen

2. Suchen

Wo geht’s lang?

Die Rikscha ist Indiens beliebtestes Verkehrsmittel für kürzere Strecken. Sie ist klein und wendig und kann trotzdem eine ganze Familie oder große Einkäufe transportieren.
Man kann sie entweder einfach auf der Straße anhalten oder bestellt sie nach Hause. So kann man bequem unterwegs sein und sich durch das Verkehrschaos schlängeln lassen.
Findet ihr den Weg, den die Rikscha nehmen muss, um Coco und Nuts von zuhause abzuholen?
Hier geht’s zum Labyrinth:

Labyrinth PDF 

3. Merken

3. Merken

Versprochen ist versprochen!

„Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben“.

(1.Mose 8,22)

Vielleicht kennst du die Geschichte, die diesem Versprechen Gottes an uns Menschen vorausgeht: Gott ließ es 40 Tage und Nächte ununterbrochen so heftig regnen, dass die ganze Erde mit Wasser bedeckt war. Nur Noah, seine Familie und alle Tiere, die mit ihm in dem großen Schiff, der Arche, waren, überlebten diese Flutkatastrophe. Es dauerte mehr als fünf Monate, bis die Erde wieder trocken war und alle die Arche verlassen konnten. An diesem Tag gab Gott das Versprechen, dass er die Erde niemals wieder zerstören würde und schickte als sichtbares Zeichen einen Regenbogen.

Und als Schöpfer weiß Gott natürlich genau, was die Pflanzen, Tiere und Menschen brauchen, um auf der ERDE überhaupt leben zu können –
SAAT, ERNTE, KÄLTE, HITZE, SOMMER, WINTER, TAG, NACHT

Als Hilfe um den Vers auswendig zu lernen, haben Coco und Nuts Fotos von diesen Dingen ausgesucht – du findest sie unter dem Link.
Anschließend haben sie die Fotos in entsprechender Reihenfolge ausgelegt und den Vers aufgesagt. Beim 2. Aufsagen haben sie ein Foto umgedreht, beim 3. Aufsagen noch eines und immer so weiter… Bis am Ende alle Fotos verdeckt und das Versprechen Gottes fest in ihrem Kopf war.

Mach es ihnen nach!!

Merk-Bilder PDF 

4. Puzzeln

4. Puzzeln

Puzzeln

Monsun in Indien ist immer eine spannende und manchmal auch eine ziemlich anstrengende Zeit. Kleidung trocknet nicht mehr richtig, alles ist klamm und feucht, nach heftigen Regengüssen sind die Straßen überschwemmt und wenn es tagelang durchregnet muss man die Sachen, die man machen möchte eben trotz Regen machen und wird dabei meistens nass. Für Menschen, die kein Zuhause haben, sondern auf der Straße leben, wie die beiden Jungs auf dem Foto, ist diese Zeit besonders herausfordernd. Trotzdem genießen sie das Spielen!

Unten findest du ein Foto von zwei Kindern, die in der Regenzeit ebenfalls viel Spaß haben. Druck dir die Seite aus, schneide die Puzzleteile möglichst genau aus und puzzle dir das Bild zusammen.

Viel Spaß!

Puzzle als PDF  PUZZLE ALS JPG  

5. Knobeln

5. Knobeln

Wer? – Wie? – Was? – Wo?

Ein besonders aufregender Monsun-Tag liegt hinter Coco, Nuts und ihren Eltern. Beim Abendessen reden alle durcheinander: „Amma, du glaubst nicht, was heute mit dem Bus…“, „Gut, dass ich rechtzeitig mit dem Motorrad bremsen konnte…“, „in eine mindestens 2 Meter tiefe Pfütze…“, „schon wieder die Rikscha umgekippt…“.
„Jetzt mal langsam und der Reihe nach“, sagt Appa, „was ist denn eigentlich passiert?“

Ja, was ist passiert??

Das kannst du heute mit unserem speziellen Logik-Rätsel herausfinden.
Du musst nur die 6 Hinweise richtig kombinieren, dann weißt du welcher Person, mit welchem Verkehrsmittel, an welchem Ort, was passiert ist.

Es gibt übrigens nur eine richtige Lösung!

Logik-Rätsel PDF  

Die Lösung PDF  

6. Spielen

6. Spielen

Spielen

Endlich hat der Regen aufgehört! Der Fußballplatz ist zwar noch überschwemmt, aber Coco, Nuts und ihre Freunde haben sich einige andere lustige Spiele ausgedacht.

Natürlich mit Wasser – denn davon gibt es in der Regenzeit mehr als genug!!!

Jedes Spiel hat einen Namen – wollt ihr wissen, was sich hinter „Patschnass“, „Schlammloch“ und „Schwimmendes Licht“ verbirgt? Dann öffnet schnell die untenstehenden Links.

Spiel Patschnass PDF 

Spiel Schlammloch PDF 

Spiel Schwimmendes Licht PDF 

7. Raten

7. Raten

Raten und ausprobieren

Wasser ist sehr besonders. Man kann bei einer Wasserschlacht oder beim Schwimmen richtig viel Spaß damit haben, aber es kann als Flut oder extremer Regen auch viel Zerstörung bringen.

Wahrscheinlich wisst ihr, dass Steine im Wasser untergehen und Papier auf dem Wasser schwimmt. Aber wie ist es mit anderen Gegenständen - diesen zum Beispiel? Was denkt ihr, gehen sie unter oder schwimmen sie? (Das Ei ist ungekocht!)

Bild Gegenstände

Ratet doch mal als ganze Familie und probiert es selbst aus: Dazu braucht ihr nur ein großes Glas, eine Glaskanne oder eine Blumenvase aus Glas, die ihr mit Wasser füllt. Dann besorgt ihr die Gegenstände, die auf dem Bild sind (wenn ihr wollt auch noch andere).

Wählt einen Gegenstand aus und gebt eure Tipps ab. Dann lasst ihr den Gegenstand ins Wasser fallen und seht, wer richtig geraten hat. Ich bin mir sicher, manches wird euch überraschen!

Falls ihr die Gegenstände nicht zuhause habt, findet ihr hier die Lösung:

Die Lösung PDF 

Abschluss »
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1. Lesen

1. Lesen

Coco und das Wunder am Sonntag

Hier spricht Coco… Ich wünsche mir so, endlich wieder ganz normal mit meinen Freunden Cricket spielen zu dürfen, zur Schule zu gehen und sonntags auch in die Gemeinde! Aber bei uns in Indien dauert es noch lange, bis die Schulen wieder öffnen und Gottesdienste erlaubt werden.
Unsere Gemeinde ist echt super – riesengroß und man erlebt jeden Sonntag was! Davon muss ich euch jetzt auch unbedingt noch erzählen, bevor Nuts und ich uns erstmal von euch verabschieden, weil ihr ja schon wieder zur Schule gehen dürft.

Ich liebe Abenteuer. Und spannende Geschichten! Am besten ist es, wenn die auch ganz echt passiert sind. So, wie das Wunder am Sonntag in unserer Gemeinde… Es ist schon eine Weile her, vor Corona, als wir alle noch in den Gottesdienst gehen konnten. Unsere Gemeinde ist ziiiiemlich groß, es kommen richtig viele Leute und oft sitzt man ganz gedrängt. Dann wird es richtig heiß… An dem Sonntag hat die Predigt sooo lange gedauert. Ehrlich gesagt, ich habe mich gelangweilt, weil es ausgerechnet an dem Sonntag keine Kinderstunde gab und wir Kinder bei den Erwachsenen zuhören sollten. Ich hatte Hunger und fing an, vom Mittagessen zu träumen und wartete, dass der Pastor endlich AMEN sagte.

Aber als die Predigt zu Ende war, sagte der Pastor, dass wir jetzt noch alle bleiben und beten sollten, weil er den Eindruck hatte, dass Gott etwas tun wolle. Oh nein, dachte ich, jetzt geht der Gottesdienst noch länger! Ich wollte nach Hause, mein Magen knurrte schon ganz laut! Ich hatte überhaupt keine Lust mehr. Meine Eltern hielten die Augen geschlossen. Alle fingen laut an zu beten, wie das in Indien so üblich ist, und niemand kümmerte sich darum, dass es schon so spät war. Also blieb mir nichts Anderes übrig, als weiter vom Essen zu träumen.

Nach einer Weile sagte der Pastor noch einmal: „Lasst uns weiterbeten. Gott will heute etwas tun.“ Etwas tun? Was sollte das bedeuten? Während ich mir darüber noch den Kopf zerbrach, hörte ich plötzlich etwas sehr Erstaunliches. Die alte Periya-Pati, eine Frau im Alter meiner Großmutter, die noch nie geredet hatte, weil sie taubstumm zur Welt gekommen war, fing plötzlich an, ganz laut zu schreien. Sie schrie auf und dann sprang sie auf, wedelte mit den Armen, obwohl sie ja schon ziemlich alt und wackelig ist. Und dann geschah das Ungeheuerlichste: Sie wackelte nach vorne zum Mikrofon und begann, ganz deutlich zu sprechen. Zu sprechen! Das konnte sie doch gar nicht! Sie sagte immerzu: „Halleluja, halleluja! Jesus hat mich geheilt! Jesus hat mich geheilt!“ Und dann fing sie wieder von vorne an, minutenlang, während die Leute in unserer Gemeinde alle aufsprangen und auch anfingen, zu jubeln und ihr zuzuwinken!

Mann-oh-mann, war das laut! Vor lauter Aufregung habe ich tatsächlich vergessen, dass ich Hunger hatte. Jesus hat diese alte Frau tatsächlich geheilt, so wie er auch schon in der Bibel kranke Menschen geheilt hat. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Am erstaunlichsten fand ich, dass Periya-Pati plötzlich richtige Sätze sprechen konnte, obwohl sie ja nie die Worte gelernt hatte! Und ich frage mich, woher der Pastor eigentlich wissen konnte, dass Gott ein Wunder tun wollte.

Als wir dann um drei Uhr nachmittags endlich zuhause zu Mittag essen konnten, haben wir natürlich über nichts Anderes geredet. Appa, mein Vater, kennt Periya-Pati schon sein ganzes Leben lang. Früher hat er in ihrer Nachbarschaft gewohnt, und sie hatte wirklich niemals hören und sprechen können. Jetzt konnte sie beides!

Als Appa fertig gegessen hatte, sagte er: „Jesus, wir sind so dankbar, dass du unser Gott bist. Du bist wirklich lebendig und kannst Wunder tun. Wir danken dir dafür, dass du heute Periya-Pati geheilt hast und sie nun hören und sprechen kann! Und dass du dich damit aller Welt als der lebendige Gott zeigst. Wir wollen dir auch in allen unseren Problemen vertrauen und Hilfe immer von dir erwarten. Amen.“

Ja, das will ich auch, dachte ich. Jesus ist wirklich ein cooler Gott! square blue

2. Preisrätsel

2. Preisrätsel

Preisrätsel

Hallo liebe Kids!

8 Wochen lang haben euch Coco und Nuts mit ihren Gedanken und Erlebnissen aus Indien begleitet.

Zum Abschluss haben sie sich ein Rätsel für euch ausgedacht, bei dem es natürlich auch etwas typisch Indisches zu gewinnen gibt! Wenn ihr alle Geschichten der letzten Wochen gelesen habt, fallen euch die Antworten auf die Fragen sicher leicht. Ansonsten schaut einfach nochmal unter dem Punkt „LESEN“ nach. Manche Fragen beziehen sich auch auf die Bibelverse, die ihr unter „MERKEN“ oder „LERNEN“ findet.

Nuts hat ein Rätsel für die Jüngeren von euch (4-7 Jahre) gestaltet – mit schönen bunten Bildern!

Preisrätsel 4-7 Jahre PDF 

Coco hat sich für die Älteren (8-12 Jahre) ein Kreuzwort-Rätsel ausgedacht und ist gespannt, ob ihr alle 16 Fragen beantworten könnt!

Preisrätsel 8-12 Jahre PDF 

Und so geht´s:

  1. Füllt das Rätsel und das Lösungswort aus
  2. Macht ein Foto davon oder druckt es auf Papier aus
  3. Schickt uns das Foto oder den Ausdruck mit Angabe eures Namens, Alters und eurer Adresse
    per Mail an:
    Betreff: Preisrätsel Kids-Ecke
    oder per Post an: Christliche Initiative für Indien
    Holstenstr. 119
    22765 Hamburg
  4. Einsendeschluss ist der 30.06.2020

Coco und Nuts freuen sich auf Post von euch und belohnen jeden mit einem kleinen indischen Geschenk! Die erste Einsendung darf sich auf etwas Besonderes freuen!

CIfI Kontakt

Christliche Initiative für Indien e.V.
Holstenstraße 119
22765 Hamburg
Telefon: (040) 31 13 51
E-Mail:

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und Nützliches aus Indien.

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