Gemeinde in Indien:  Neujahrsgottesdienst und Bau

Neujahrsgottesdienst 2010/2011Hier in Indien liegt ein atemberaubender Neujahrsgottes-dienst hinter uns! Die Vorbereitungen dafür begannen schon Anfang Dezember: Im ersten Stock unseres Gemeindegebäudes musste Platz für 5.000-6.000 Menschen geschaffen werden, dafür musste geplant, geräumt, geputzt und einiges abgesichert werden.

Seit zehn Jahren versuchen wir schon, den Bau zu Ende zu bringen und dieses obere Stockwerk fertig auszubauen. Aus finanziellen Gründen war dies bisher noch nicht möglich. In den letzten Jahren kamen stattdessen noch Probleme durch den Bau einer Schnellstraße vor unserer Tür dazu, durch den wir rund 400m² vom Grundstück verloren haben, die wir dringend benötigen. Unsere Hoffnung war, ein Stück Land kaufen zu können, das auf der anderen Seite an unsere Gemeinde angrenzt, aber nachdem der Besitzer mitbekommen hat, wie sehr wir unter Druck stehen, hat er den Preis so hoch gesetzt, dass wir nicht mehr über den Kauf überhaupt nachdenken können. DANKE, wenn ihr uns weiterhin dafür unterstützt! Jede Spende für den weiteren Bau hilft uns sehr!

Der Neujahrsgottesdienst begann am 31. Dezember um 22 Uhr. In der ersten Dreiviertelstunde waren Lobpreis und Anbetung angesagt. Anschließend durften wir eine Stunde lang viele verschiedene, wunderschöne Zeugnisse von Gemeindegliedern hören, die von den großen Taten Gottes in ihrem Leben im vergangenen Jahr berichteten.

Ein kleines Mädchen berichtete, dass ihre Mutter gestorben war und sie nicht wusste, wo sie mit ihrem Schmerz bleiben sollte. Dann beteten einige der Mose-Mädchen für sie. Das Gebet bewirkte eine solche Veränderung in ihr, dass sie wieder ganz ermutigt war.

Eine Frau erzählte von ihrem jahrelangen Leid der Kinderlosigkeit. Die Ärzte machten ihr keine Hoffnung mehr. Nachdem sie zur Gemeinde gekommen war und für sich hatte beten lassen, wurde sie plötzlich schwanger und hat nun ein gesundes Kind.

Und viele Wunder mehr...

Dann ging es wieder in den Lobpreis und im Lobpreis hinein ins neue Jahr. Es ist einfach großartig zu sehen, wie Gott zur Zeit in dieser Gemeinde wirkt! Über 5.000 Menschen, die das Jahr damit beginnen, Gott zu loben und anzubeten - das ist großartig! Es folgte eine (kurze:-)) 45-Minuten-Predigt und das Abendmahl, an dem ungefähr 2.000 Menschen teilnahmen - eine logistische Herausforderung!

Nach Ende des Gottesdienstes gab es Tee und Süßigkeiten. Bis wir alle ins Bett kamen, war es schon ungefähr sechs Uhr morgens - erschöpft und glücklich, aber mit der Gewissheit, dass es nie langweilig ist, wenn Gott sich bewegt und redet! Die Vorbereitungen für diesen Gottesdienst waren enorm - aber zu erleben, wie so viele Menschen zusammenkommen, um Jesus anzubeten und ihn zu preisen, ist einfach ein großartiges Erlebnis!

Bitte betet, dass die Gemeinde weiter wächst und wir Menschen aussenden und weitere Gemeinden gründen können! Wir beten in Indien auch für euch - für eine mächtige Bewegung des Geistes Gottes in Europa.