MoseMinistries in Nord-Indien
1992 lösten Berichte über die grausame Tötung von weiblichen Säuglingen gleich nach der Geburt in uns den Gedanken aus, unbedingt etwas tun zu müssen: Wegen unerschwinglich hoher Mitgiftforderungen bei der Verheiratung von Mädchen verarmen viele Familien. Die Frau hat außerdem im Hinduismus einen sehr niedrigen Wert. So wird die Geburt eines Mädchens als „Fluch der Götter“ über der Familie empfunden und bringt das Wissen des nahenden wirtschaftlichen Ruins.
Daraus entstanden ist bei uns die Arbeit von MoseMinistries – einem Heim, das Frauen und Mädchen aufnimmt, deren Leben aus geschlechtsspezifischen Gründen bedroht ist. In Trichy leben nun 90 quicklebendige Teenie-Mädchen.
Seit langem haben wir es auf dem Herzen, auch im Norden Indiens ein weiteres Heim zu eröffnen. Tausende Mädchen werden gleich nach der Geburt getötet oder als kleine Mädchen der Prostitution zur Verfügung gestellt, um das Einkommen der Familie zu sichern. Wir wollen nicht länger zuschauen!
Bitte betet mit uns, dass Gott uns seine Sicht klar vor Augen stellt und Türen öffnet!


